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Steiner bei Red Bull aussortiert

Foto: Daniel Reinhard

Günther Steiner räumt seinen Posten als Technischer Direktor beim Red Bull-Formel 1-Team. Der Südtiroler wechselt ab 1. April zum Red Bull-Nascar-Projekt.

06.03.2006 Markus Stier

Günther Steiner zieht um. Nach eineinhalb Jahren als Technischer Direktor des Formel 1-Teams von Dietrich Mateschitz wechselt der Italiener nun vom englischen Milton Keynes nach Mooresville in North Carolina. Steiner soll sich künftig als Technikchef um die Nascar-Toyota von Marty Gaunt kümmern.

"Das ist eine faszinierdende Herausforderung", sagt Steiner. "Wenn du als Europäer gefragt wirst, ob du an einem solch ambitionierten Projekt mitarbeiten kannst, darfst du einfach nicht nein sagen."

Steiner ist einer der vielseitigsten Motorsport-Ingenieure. Der 40-Jährige entwickelte schon den Ford Focus WRC für die Rallye-WM, ging als Technik-Chef in die DTM zu Opel und diente in der Formel 1 zuvor für Jaguar.

Ob Steiner so ganz freiwillig in die Staaten geht, ist fraglich. Zum einen ist die Rolle des Südtirolers durch die Verpflichtung von Adrian Newey weniger bedeutend, zum anderen kämpft Red Bull unter Steiners Ägide in diesem Winter mit massiven technischen Problemen durch falsch berechnete Kühler. "Durch die anfänglichen Überhitzungen sind wir nicht so weit gekommen, wie wir wollten", sagt Steiner.

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