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Stimmen zur Rennstrecke

Hohes Startcrash-Risiko in Austin

Impressionen - Formel 1 - GP USA - Austin - 15. November 2012 Foto: xpb 56 Bilder

Der Circuit of the Americas begeistert die Fahrer noch bevor sie die erste Runde auf dem 5,516 Kilometer langen Kurs gedreht haben. Wir haben für sie ein paar Stimmen eingefangen.

16.11.2012 Michael Schmidt

Die meisten Fahrer sind den Circuit of the Americas zum ersten Mal im Simulator gefahren. Fernando Alonso drehte die ersten virtuellen Runden bereits nach dem GP Singapur. Und dann noch einmal intensiv in der Woche vor dem Amerika-Comeback. Sein Kommentar: "Sieht sehr interessant aus. Es gibt viele Stellen, an denen man überholen kann." Lewis Hamilton prophezeit: "Es wird länger als auf anderen neuen Strecken dauern, bis wir sie gelernt haben." Alonso meint: "Ein Training reicht."

Mark Webber hat zwischen 60 und 70 Runden am Simulator auf dem Kurs von Austin zugebracht. Er ist nicht so überzeugt, dass es einfach wird mit dem überholen. "Mit DRS geht es auf der langen Geraden. Sonst nirgendwo. Die ganze Action wird in Kurve 12 stattfinden." Und was meint er zu dem Geschlängel? "Am Anfang wie Becketts in Silverstone, am Ende eher wie Suzuka."

Hülkenberg erwartert blockierende Räder

Nico Hülkenberg war im McLaren-Simulator, um sich auf den GP USA vorzubereiten. "Da hat es einige echt schwierige Kurven mit doppeltem Scheitelpunkt und blindem Kurveneingang. Der Anstieg in die erste Kurve sieht aus der Ferne zwar imposant aus, er ist aber nicht so steil wie Eau Rouge. Das Schöne an der Strecke ist, dass jeder Sektor seinen eigenen Charakter hat. In einigen Kurven erwarte ich Probleme mit blockierenden Vorderrädern beim Bremsen."

Nico Rosberg hat im Simulator eine Rundenzeit von 1.42,4 Minuten geschafft. Das klingt im Vergleich zu anderen Teams langsam. "Das war mit vollem Tank und abgefahrenen Reifen", korrigiert er mit einem Lächeln. Auch Rosberg freut sich auf die Strecke. "Wenn wir das erste Mal wirklich fahren, wird es schon ein paar Unterschiede zum Simulator geben. Bei neuen Strecken stimmt die 3D-Animation der Auslaufzonen und der Höhenunterschiede nur zum Teil mit der Wirklichkeit überein."
 
Michael Schumacher umrundete den Kurs zum ersten Mal zu Fuß. Später mit dem Motorroller. Er fährt nicht Simulator, weil ihm schlecht davon wird. Trotzdem sieht er darin kein Handikap. "Für mich sind neue Strecken eher ein Vorteil, weil ich sie immer schnell gelernt habe."

Button befürchtet Ärger am Start

Jenson Button erwartet wie viele Experten einen Startcrash. "Man erkennt den Scheitelpunkt der ersten Kurve nicht. Durch die Steigung bremsen zudem sicher einige etwas später." Der Brite würde auch lieber auf dem zweiten als auf dem ersten Startplatz stehen. "Von der Pole Position aus startest du direkt in die Steigung. Auf dem zweiten Platz geht es erst ein kurzes Stück flach los."

Sebastian Vettel sieht das etwas anders. "Die Sorge ist unbegründet. Wir haben auch darüber mit den Ingenieuren geredet. Aber das flachere Stück ist zu kurz, als dass es einen Vorteil bringt." Mehr Gedanken macht sich der Weltmeister über die S-Kurven-Passage. "In dem Farbenmeer wird es wahrscheinlich schwer, die Scheitelpunkte genau zu sehen."

Timo Glock fasst seine Simulator-Erfahrung kurz und bündig zusammen: "Eine sehr schwierige Strecke." Das meint auch Pedro de la Rosa nach seinem 5,5 Kilometer langen Fußmarsch. "Fast alle Kurven sind blind. Da steht uns viel Arbeit bevor. Das wird ein interessanter Freitag."

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