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Stimmen zu neuen Funkregeln

"Das kostet ein Vermögen"

Paddy Lowe - GP Aserbaidschan 2016 Foto: sutton-images.com 25 Bilder

Die Reaktionen auf die modifizierten Funkregeln sind geteilt. Mercedes findet die Regel jetzt klarer. Williams findet sie konfuser. Force India fürchtet, dass die Regeländerung viel Geld kosten wird.

21.07.2016 Michael Schmidt 1 Kommentar

Für Nico Rosberg hätten die modifizierten Funkregeln keinen Unterschied gemacht. Er wäre so oder so Dritter geworden. Die 10-Sekunden-Strafe warf den WM-Spitzenreiter hinter Max Verstappen.

Gemäß den neuen Regeln hätte Rosberg nach den Instruktionen eine Runde durch die Boxengasse einlegen müssen. Auch damit wäre der Mercedes-Pilot hinter Verstappen gefallen. Der Abstand zum Viertplatzierten Daniel Ricciardo war groß genug, um Dritter zu bleiben.

Doch da beginnen die Fragen schon. Valtteri Bottas warnt, dass es am Ende weniger Zeit kosten könnte, eine 10-Sekunden-Strafe in Kauf zu nehmen als ein Mal durch die Boxengasse zu fahren. „Nach jetzigem Stand ist es besser eine Strafe zu kassieren.“

Die Mercedes-Ingenieure dagegen sind zufrieden mit der neuen FIA-Direktive: „Die Regel ist jetzt klarer vorher. Es gibt keine Diskussionen mehr. In der Boxengasse darfst du sagen, was du willst.“

Selbsthilfe-Tipps am Display

Force India-Teammanager Andy Stevenson sieht eher mehr Fragezeichen als Antworten. „Wir haben nach Silverstone alle Funksprüche aus dem Rennen gecheckt. Da waren gut 15 dabei, die man auch hätte bestrafen müssen. Wir sind weiter davon abhängig, dass uns die Rennleitung einen Funkspruch erlaubt oder nicht.“

Stevenson befürchtet auch hohe Kosten. „Ab Spa dürfen wir dem Fahrer nicht mal mehr sagen, welchen Reset er machen muss. Wir müssen unsere gesamte Software umschreiben, die automatisch eine Information zur Selbsthilfe auf das Display spielt. Unsere Elektronik-Experten werden die nächsten 2 Wochen voll damit beschäftigt sein.“

Williams-Technikchef Pat Symonds wundert sich über die Reaktion der FIA auf die Kritik am Funkverbot: „Wir wollten das Funkverbot etwas lockern, und was macht die FIA? Sie macht die Regel noch strenger.“ Esteban Gutierrez fürchtet: „Ich muss jetzt wohl das ganze Handbuch über die Problemlösungen auswendig lernen.“

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Muttley 21. Juli 2016, 18:03 Uhr
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