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Strafe für Massa

Rote Ampel kostet 10.000 Euro

Felipe Massa GP Italien 2013 Foto: xpb 108 Bilder

Felipe Massa ist im ersten Training bei roter Ampel über die Boxenlinie gefahren. Von der FIA gab es dafür ein 10.000 Euro-Knöllchen. Die Strafe muss wohl das Team übernehmen. Die Ingenieure tragen die Hauptschuld.

06.09.2013 Tobias Grüner

Es war eine kuriose Szene am Ende des ersten Trainings. Kurz vor Abschluss der Auftaktsession hatte Ferrari beide Fahrer an die Box gerufen, um vor der Garage Gummi zu legen und am Ende der Boxengasse eine Startübung zu absolvieren. Doch beim Timing lief irgendetwas schief.

Beide Autos lagen so nah zusammen, dass Fernando Alonso noch am Boxenausgang wartete, als Felipe Massa schon von hinten ankam. Der Brasilianer verlangsamte sein Tempo ein wenig, um nicht auf den Teamkollegen aufzufahren. Doch als er dem Ende der Boxengasse immer näher kam, schaltete plötzlich die Ampel auf Rot.

Massa muss zu Fuß zurück

Massa versuchte seinen roten Renner noch zum Stehen zu bringen. Mit qualmenden Reifen stoppte er schließlich 2 Meter hinter der Linie. "Ich bin bei Rot über die Linie gefahren. Was soll ich machen", funkte der Routinier verzweifelt an die Box. Die Antwort von Renningenieur Rob Smedley: "Auto abstellen und aussteigen."

Zu Fuß machte sich Massa auf den Weg zurück zu seiner Garage. Das Auto wurde von den Mechanikern zurückgeschoben. Nur die Red Bull-Box wäre noch weiter entfernt gewesen. Trotz der schnellen Reaktion setzte es von der FIA eine Strafe für das Rotlicht-Vergehen: 10.000 Euro muss Massa in die Kasse des Weltverbands einzahlen.

Mildernde Umstände für Ferrari

Nachdem man die Verteidigung der Ingenieure und des Fahrers angehört hatte, wurde folgende Urteilsbegründung mitgeliefert. "Der Fahrer hat zwar mit allen Mitteln versucht, das Auto anzuhalten, als er das rote Licht sah, allerding war es ein Fehler des Teams, das Auto bei ablaufender Uhr überhaupt noch losfahren zu lassen."

Wäre Massa nicht stehengeblieben, sondern hätte er die Runde einfach beendet, wäre die Strafe wohl deutlich härter ausgefallen. So heißt es im Urteil der Kommissare strafmildernd: "Es wurde kein sportlicher Vorteil erlangt."

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