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Strafen in Monza

Maßnahmenkatalog gegen Abkürzen

GP Italien 2009 Foto: Renault 36 Bilder

Wegen eines unerlaubten Getriebewechsels haben die Stewards eine Strafe gegen Toro Rosso-Pilot Jaime Alguersuari ausgesprochen. Auch für das Rennen haben die Kommissare Maßnahmen angekündigt. Das Abkürzen der Schikanen steht unter Beobachtung.

12.09.2009 Tobias Grüner

Toro Rosso kommt diese Saison einfach auf keinen grünen Zweig. Zur miserablen sportlichen Situation kommt nun noch Pech mit der Technik hinzu. Bei Jaime Alguersuari musste nach dem dritten Training das Getriebe gewechselt werden.

Strafe ohne Auswirkungen

Da der Spanier die Schaltbox noch nicht die vier notwendigen Rennen eingesetzt hat, sprachen die Stewards die obligatorische Strafe von fünf Startplätzen aus. Allerdings landete der Neuling sowieso auf dem 20. und damit letzten Platz. Es bleibt somit alles beim gleichen.

Rubens Barrichello muss dagegen noch zittern. Das Getriebe des Brawn-Piloten war schon in Spa beschädigt worden. Ob auch der Brasilianer neue Gänge benötigt, ist noch nicht klar. Das Team will erst nach dem Qualifying entscheiden, ob die Technik 53 Rennrunden in Monza aushält.

Schikanen-Cutten wird bestraft

Auf die Kommissare dürfte auch im Rennen viel Arbeit zukommen. In den vergangenen Jahren gab es immer viel Streit um zu aggressives Abkürzen in den Schikanen. In diesem Jahr wollen die Stewards hart durchgreifen. Wenn es nicht darum geht einen Unfall zu vermeiden, dürfen die Piloten die Schikanen nicht mehr abschneiden oder in den Notausgang. Wer drei Mal im Rennen dagegen verstößt, muss mit einer Durchfahrtsstrafe rechnen.

Es gilt als Abkürzen, wenn sich alle vier Räder neben der Strecke auf dem Kerb befinden. Nur im Startgetümmel der ersten Runde werden Verstöße gegen diese Regel nicht geahndet. Wenn sich ein Fahrer allerdings einen klaren Vorteil durch das Abkürzen verschafft, wird direkt eine Durchfahrtsstrafe ausgesprochen.

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