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Strafen in Suzuka

Vettel darf Pole Positon behalten

Sebastian Vettel GP Japan 2012 Foto: Red Bull 75 Bilder

Update ++ Nach dem Qualifying von Suzuka geriet Sebastian Vettels Pole Position noch einmal in Gefahr. Er soll Fernando Alonso blockiert haben. Die Stewards beließen es aber bei einer Verwarnung. Für Jean-Eric Vergne ging es dagegen drei Plätze zurück.

06.10.2012 Tobias Grüner

Nach dem Qualifying von Suzuka gab es für die FIA-Stewards wieder einmal viel zu tun. Dabei war schon vorher klar, dass einige Piloten weiter hinten starten mussten. Michael Schumacher kassierte für seinen Crash in Singapur mit Jean-Eric Vergne eine Rückversetzung um zehn Plätze. Damit startet der Rekordchampion zusammen mit Narain Karthikeyan aus der letzten Reihe.

Button und Hülkenberg mit Getriebe-Pech

Auch Jenson Button und Nico Hülkenberg müssen zurück. Beide haben ein McLaren-Getriebe im Heck, das regelwidrig vorzeitig gewechselt werden musste. Bei Button war schon nach dem Rennen in Singapur klar, dass die Schaltbox ausgetauscht werden muss. Hülkenberg sorgte für Zahnrad-Salat als er sich bei seinem Crash im dritten Training das Differenzial lädierte. Für beide Piloten geht es fünf Plätze nach hinten - Button von drei auf acht, Hülk von zehn auf 15.

Auch für Jean-Eric Vergne setzte es eine Strafe. Der Franzose hatte im ersten Quali-Abschnitt den Williams von Bruno Senna blockiert. Dafür ging es drei Plätze nach hinten - von 17 auf 20. Für Senna, der dadurch den Einzug in das Q2 verpasste nur ein schwacher Trost: "Das hilft mir jetzt auch nicht weiter."

Gegen Sebastian Vettel lief ebenfalls eine Untersuchung. Fernando Alonso fühlte sich im letzten Run des Top Ten-Finales behindert. "Da waren doch sowieso gelbe Flaggen", versuchte Vettel zu entschuldigen. Zwei Stunden tagte die Rennleitung zu dem Thema, befragte beide Piloten und zeigte am Ende Gnade. Vettel durfte seine Pole Position behalten. Es gab nur eine Verwarnung - bereits die zweite in diesem Jahr.

Kobayashi kommt wohl ohne Strafe davon

Auch um Kamui Kobayashi hatten viele Fans Angst. Der Lokalmatador fuhr die viertschnellste Zeit, obwohl er im Mittelsektor durch den Gefahrenbereich mit Räikkönens Lotus musste. Doch die Japaner konnten schnell aufatmen. "Er war in dem betroffenen  Bereich knapp zwei Zehntel langsamer", erklärte Sauber-Teammanager Beat Zehnder.

"Die Strecke ist in 200 Meter-Abschnitte eingeteilt, in denen jeweils die Zeit gemessen wird. Das kann man also ganz präzise erkennen, ob er vom Gas ging. Außerdem hat die Rennleitung Live-Telemetrie und konnte direkt sehen, dass Kamui rund um den Bereich weder KERS noch DRS benutzt hat. Er hat also in dem Bereich mit den gelben Flaggen genau so reagiert, wie es sein soll", lobte Zehnder.

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