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Arbeitsgruppe für Regeln geschaffen

Strategiegruppe fordert einfachere Regeln

Arrivabene, Boullier & Wolff - GP Bahrain - Formel 1 - 1. April 2016 Foto: sutton-images.com

Die Strategiegruppe der Formel 1 tagt am Donnerstag (28.7.2016) in Genf nicht nur zu den Themen Halo, Funkverbot und den Ärger mit der Streckenbegrenzung. Neu auf der Agenda ist die Forderung der Teams, die Regeln zu vereinfachen. Dafür soll eine Arbeitsgruppe gebildet werden.

28.07.2016 Michael Schmidt 2 Kommentare

Die Formel 1-Fans sind sauer. Viele Regeln sind zu kompliziert oder lassen zu viel Spielraum für Interpretation. Beispiele dafür gab es zuletzt in Hülle und Fülle. Das Funkverbot, gelbe Flaggen, die 107-Prozent-Regel, der Streit um die Streckenbegrenzung, das Duell Verstappen gegen Räikkönen. Jedes Mal gibt es endlose Diskussionen, und manchmal steht das Ergebnis erst Stunden nach dem Ereignis fest.

Arbeitsgruppe mit Meadows, Wheatley und Stevenson

Spätestens seit dem GP Ungarn ist die Konfusion um die Regeln der große Aufreger. Das nervt auch die Beteiligten. Kimi Räikkönen prangert an, dass es für das gleiche Vergehen oft unterschiedliche Strafen gibt. Und er meint damit nicht nur seinen Zweikampf mit Max Verstappen, bei dem sich der Red Bull-Pilot mit Spurwechseln und Ellbogen verteidigt hat.

Räikkönen spricht auch den Zickzack-Kurs der Schiedsrichter bei der Auslegung der 107-Prozent-Regel an: „Das ist gelinde gesagt ein Witz. Am Samstag lagen elf Fahrer in der ersten K.O.-Runde der Qualifikation über der 107-Prozent-Hürde. Für sechs von ihnen, die keine Runde weitergekommen sind, galt eine andere Regel wie für die fünf, die es aufgrund ihrer Platzierung in die nächste Runde geschafft haben. Das kann man doch keinem erklären. Es muss klare Regeln geben, die dann auch für alle gelten.“

Die Teamchefs wollen das Thema bei der Strategiegruppen-Sitzung am Donnerstag (28.7.) ansprechen und haben es neben der Entscheidung um den Cockpitschutz (Halo) mit auf die Agenda genommen. Ziel ist es, die Grauzonen im Reglement zu eliminieren. Dafür wird eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die aus den Teammanagern Ron Meadows (Mercedes), Jonathan Wheatley (Red Bull) und Andy Stevenson (Force India) besteht.

Ferrari-Rennleiter Maurizio Arrivabene macht sich dafür stark, dass das Thema beschleunigt wird: „Ich habe schon vor einem Jahr gesagt, dass es zu viele Komplikationen in diesem Sport gibt. Wir brauchen simplere Regeln. Das gilt für alle Bereiche im Reglement. Im Moment weiß keiner, ob die Entscheidung rauf, runter, nach rechts oder nach links ausfällt.“

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Ollie Mengedoht 28. Juli 2016, 21:45 Uhr
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