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Streckenanalyse der Piloten

"Schwierig ist nur die Boxenausfahrt"

Sebastian Vettel Foto: dpa 46 Bilder

Die Kommentare zur neuen Strecke von Abu Dhabi sind überwiegend positiv. Ein technisch anspruchsvoller Kurs, allerdings ohne die ganz großen Mutkurven. Sebastian Vettel bringt es nach einer Streckenvisite auf den Punkt: "Die schwierigste Kurve ist die Boxenausfahrt."

29.10.2009 Michael Schmidt

Sebastian Vettel brauchte für die Umrundung der 5,554 Kilometer langen Strecke von Abu Dhabi 1.30 Minuten - 20 Minuten länger als die auto motor und sport-Inspektion. "Ich habe in den Kurven ja immer wieder angehalten und genau die Randsteine und die Linie inspiziert", grinste der Red Bull-Pilot.

Mix aus Bahrain und Singapur

Zuvor hatte Vettel bereits einige Runden im Simulator gedreht, "doch meistens schaut es dann in Wirklichkeit immer noch ein bisschen anders aus." Der Kurs von Abu Dhabi erinnert den dreifachen Saisonsieger an einen "Mix aus Bahrain und Singapur". Eine echte Mutkurve fehlt, "und die schwierigste Kurve ist wahrscheinlich die Boxenausfahrt." Die führt in einer scharfen Rechtskurve in einem Tunnel unter der Rennstrecke durch. "Es geht steil bergab und die Kurve ist ziemlich eng."

Was ihm sonst noch auffiel: "Es gibt null Bodenwellen, du musst in den schnellen Ecken am Anfang der Runde auf die Randsteine aufpassen, weil sie sehr hoch sind, und die KERS-Autos könnten einen Vorteil haben, weil sie sich dank der Extrapower eine Stufe mehr Abtrieb leisten können." Und wie schätzt er die Dreifach-Rechts vor der Hoteldurchfahrt ein? "Nicht so schlimm, wie sie auf dem Plan aussieht. Du kommst auf die letzte der drei Rechtskurven ziemlich gerade zu. Das Anbremsen sollte kein Problem sein."

Webber positiv überrascht

Mark Webber fürchtete eine Kopie von Valencia zu sehen, war dann aber positiv überrascht: "Ich bin die Strecke gestern mit einem Scooter abgefahren. Es gibt ein paar gute Kurven, weil die Straße am Ausgang nach außen hängt." Der Sieger des GP Brasilien glaubt, dass die Abstimmungen der Autos sich stark unterscheiden werden. "Einige werden es mit weniger Abtrieb probieren, einige andere gehen eher den konservativen Weg."

Wenn es so wäre, könnte es ein gutes Rennen geben, denn unterschiedlich Setups erlauben in der Regel viele Überholmanöver. Auch Zuschauer Timo Glock sieht darin den Reiz: "Je nachdem mit wie wenig Anpressdruck man sich fahren traut, werden einige harmlose Kurven richtig schwierig."

Rosberg kracht dreimal gegen die Mauer

Neuling Sebastien Buemi ist froh, dass es endlich mal auf eine Strecke geht, die für alle neu ist: "Jetzt haben alle die gleiche Voraussetzung. Sonst ging bei uns der halbe Freitag drauf, um die Strecke kennenzulernen." Der Toro Rosso-Pilot glaubt, dass vor allem der zweite Teil der Strecke die Spreu vom Weizen trennt. "Die letzten Kurven sind sehr technisch. Da musst du eine gute Linie finden. Dagegen scheinen die schnellen Kurven am Anfang der Runde easy voll zu gehen. So war es jedenfalls im Simulator."

Das Schlusswort erhält Nico Rosberg. Auch der Williams-Pilot kennt die Strecke schon aus dem Simulator. Wie Vettel sieht er die kritischste Stelle in der Boxenausfahrt: "Da bin ich im Simulator gleich dreimal gegen die Wand gefahren. Ansonsten habe ich keine besonders spektakulären Passagen gesehen", entschuldigt sich der 24-Jährige.

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