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Streit am Force India-Funk

"Hat er wirklich 'shut up' gesagt?"

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP Mexiko - 31. Oktober 2015 Foto: xpb 65 Bilder

Nico Hülkenberg war mit Platz 10 im Mexiko-Qualifying nicht ganz zufrieden. Im Interview verrät der Force India-Pilot wo das Problem liegt, welche Platzierung ihn im Rennen glücklich macht und warum es am Funk zu einem heftigen Streit kam.

01.11.2015 Tobias Grüner
Wie ist die Stimmung nach Platz 10 im Qualifying?

Hülkenberg: Eher so mäßig.

Am Funk konnten wir auch kleinere Misstöne vernehmen (>>> Video).

Hülkenberg: Das war im Eifer des Gefechts. Da musste schnell kommuniziert werden.

Wenn der Renningenieur "shut up!" sagt, ist das ein normaler Umgangston?

Hülkenberg: Hat er wirklich "shut up" gesagt? Das habe ich gar nicht so wahrgenommen. Die Diskussion war aber ein bisschen angeheizt.

Warum war es dieses Mal angespannter? Was war so kompliziert?

Hülkenberg: Eigentlich war es nicht kompliziert. Wir hatten da nur ein kleines Missverständnis. Alles kein Problem.

War es denn die richtige Strategie, zwei Aufwärmrunden vor die schnelle gezeitete Runde zu setzen?

Hülkenberg: Wir haben heute alles probiert. Zwei schnelle Runden, eine Warmup-Runde - aber es hat keinen großen Unterschied gemacht.

Waren die Reifentemperaturen das Problem?

Hülkenberg: Nein, eher die Balance und der Grip auf der Hinterachse. Damit bin ich extrem unzufrieden. Da fehlt einfach noch das Vertrauen.

Könnte sich das im Rennen mit mehr Sprit an Bord bessern?

Hülkenberg: Wir haben es schon am ganzen Wochenende probiert auszumerzen, aber irgendwie ohne Erfolg.

Wird es in Sachen Strategie eine Fahrt ins Ungewisse?

Hülkenberg: Klar, es ist ein neues Rennen, bei dem man noch keine Erfahrungswerte hat. Fraglich ist auch, was mit dem Graining passiert. Vor allem auf dem weichen Reifen. Und wie die Temperaturen am Sonntag aussehen.

Werden sich die Strategien unterscheiden? Ist über die Taktik was zu machen?

Hülkenberg: Ich habe schon im Gefühl, dass es Unterschiede geben wird und dass diesbezüglich ein bisschen was gehen könnte.

Wird es Chaos beim langen Run auf die erste Kurve geben?

Hülkenberg: Das wird schon interessant. Es ist ja ähnlich wie in Sochi. Da kommt man auch mit viel Anlauf und muss hart abbremsen. Am besten im Windschatten irgendwo ansaugen. Man muss generell erst einmal einen guten Start erwischen. Sonst leidet man bis zur ersten Kurve.

Ist der Start hier durch die Bedingungen irgendwie anders?

Hülkenberg: Die Probestarts am Ausgang der Boxengasse waren eigentlich okay. Da war der Asphalt nicht besonders rutschig. Die Höhe hat sich auch nicht bemerkbar gemacht.

Es gibt eine Chance auf Regen. Käme der gelegen?

Hülkenberg: Das würde eine Rutschpartie geben. Wenn die Strecke nass ist, wird sie so glatt, dass man einfach irgendwie auf der Strecke bleiben und überleben muss. Wir haben alle keine Erfahrung. Da muss man sich dann so schnell wie möglich drauf einstellen.

Mit welchem Platz wäre die Stimmung nach dem Rennen besser?

Hülkenberg: Alles mit dicken Punkten. Ein fünfter oder sechster Platz würde mich sehr glücklich machen.

Auch auf die Gefahr hin, den Mexikanern die Perez-Party zu versauen?

Hülkenberg: Ich glaube die Fans sind hier sehr fair. Das würde denen nicht die Party verderben. Natürlich will man immer den Teamkollegen schlagen.

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