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Streit um F1-Reglement

Lösung steht kurz bevor

FOTA Monaco Foto: dpa 26 Bilder

Schon kommende Woche könnte der Streit um die Formel 1-Zukunft beigelegt sein. Eine Lösung steht offenbar kurz bevor. Das Budgetlimit kommt, wird aber mit einem Stufenplan über mehrere Jahre eingeführt.

24.05.2009 Michael Schmidt

Am Vormittag des Rennsonntags (24.5.) in Monaco redeten sich die Drahtzieher der Formel 1 die Köpfe heiß. Im Renault-Motorhome tagte die FOTA hinter mit Pappe abgedeckten Scheiben. Parallel dazu sprachen FIA-Präsident Max Mosley und Bernie Ecclestone mit Mercedes-Rennleiter Norbert Haug. Mercedes könnte eine wichtige Rolle als Lieferant von Motoren und KERS zukommen.

Stufenplan steht kurz bevor

Was zunächst wie ein feindseliger Lagerkrieg aussah, könnte sich schon nächste Woche in Wohlgefallen auflösen. Sowohl aus Kreisen der FIA und der Teams heißt es: Ein Ende im Formel 1-Streit steht kurz bevor. Möglicherweise finden die Parteien schon kommende Woche eine einvernehmliche Lösung.
 
Und die soll so aussehen: Es gibt einen Stufenplan. Von oben nach unten und von unten nach oben. Das Budgetlimit kommt, beginnt aber vermutlich bei 100 statt 40 Millionen Pfund. Ob man dann in einem Schritt auf die von der FIA gewünschten 40 Millionen reduziert oder über eine Zwischenlösung mit 70 Millionen in der Saison 2011 steht noch nicht fest. Die etablierten Teams garantieren den Neulingen in der Übergangsphase die kostengünstige Lieferung von Motoren, Getriebe, KERS und Chassis.

Verpflichtung für Motorlieferanten

Die FOTA versuchte sich in ihrem Treffen am Sonntag gegen Abtrünnige abzusichern. Es kursiert der Vorschlag, dass es die Motoren der Hersteller nur für die Teams gibt, die der FOTA treu bleiben. Das richtete sich gegen Williams, Brawn GP und Force India, die auch dem ursprünglichen FIA-Plan mit 40 Millionen Pfund Limit gefolgt wären.

Die Gespräche von Mosley und Ecclestone mit Mercedes deuten darauf hin, dass man Mercedes überreden wollte, auch nicht der FOTA angehörigen Teams Motoren zu liefern. Man will sich offenbar nicht allein auf Cosworth verlassen.

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