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Super Aguri

Verkauf noch nicht perfekt

Foto: Daniel Reinhard

Der Verkauf von Super Aguri wurde zwar schon vor zwei Wochen offiziell verkündet, momentan laufen die Verhandlungen allerdings noch. Auch die Frage der künftigen Teamleitung ist noch nicht endgültig beantwortet.

28.03.2008 Tobias Grüner

Die wichtigste Nachricht vorneweg: Die Zukunft von Super Aguri ist gesichert. In der kommenden Woche sollen endlich die Gespräche abgeschlossen und die Verträge unterschrieben werden. Dann ist der Verkauf an die britische Magma Group um den ehemaligen Ford-Europa-Chef Martin Leach endgültig unter Dach und Fach.

Investor aus Dubai

Mittlerweile kam auch heraus, wer als Geldgeber hinter dem britischen Konsortium steht: Der sagenumwobene arabische Investor soll nach ersten Informationen die Finanzfirma "Dubai Investments" sein. Der milliardenschwere Geldgeber aus den Vereinigten Arabischen Emiraten will angeblich rund 70 Millionen Dollar pro Jahr in den finanziell angeschlagenen Rennstall pumpen.

Dieser Geldsegen ist auch dringend notwendig. Spätestens ab der kommenden Saison muss das Team eigenständiger werden. Nach der Revolution des Reglements müssen die neuen Autos schon zum ersten Rennen fertig sein. Ab 2010 sind die Kundenautos dann komplett verboten. Momentan bekommt Super Aguri Chassis, Getriebe und die Motoren vom Partner Honda gratis geliefert.

Neue Teamleitung im Gespräch

Auch in der Teamführung wird sich einiges ändern. Formel 1-Urgestein Aguri Suzuki soll mittelfristig vom Posten des Teamchefs abgelöst werden. Schon diese Saison hat die Galionsfigur kaum mehr als repräsentative Aufgaben. Auch über die Nachfolger wird bereits spekuliert. Wie man hört, könnte der ehemalige GP2-Teambesitzer David Price den Rennstall zukünftig führen.

Auch der Name von Ex-Ford Rallyechef Jost Capito wird im Zusammenhang mit Super Aguri gehandelt. Der Brite soll als möglicher Geschäftsführer im Gespräch sein. Der ehemalige Honda-Sportchef Nick Fry soll dagegen nicht wechseln. Er wird auch weiterhin zusammen mit Ross Brawn die Doppelspitze beim Werksteam abgeben.

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