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Adrian Sutil

Sutil bekommt Druck von di Resta

Formula 1 Grand Prix, China, Thursday Foto: xpb 20 Bilder

Mit Paul di Resta bekam Adrian Sutil einen Formel 1-Neuling an die Seite. Der junge Schotte heizte dem Deutschen bereits in den ersten beiden Rennen ein. Bisher hatte er alle Teamkollegen im Griff. Muss sich Sutil nun Sorgen machen?

14.04.2011 Bianca Leppert

Adrian Sutil ist einer von denen, die alles immer ganz locker nehmen. Vielleicht schöpft er diese Gelassenheit aus seiner Leidenschaft zum Klavierspiel. Vielleicht ist er aber auch einfach nur ein Vollprofi, wie er im Buche steht. Im Fahrerlager von Shanghai wirkte er am Donnerstag völlig tiefenentspannt. Nun hat er aber einen Teamkollegen an der Seite, der sich für seine Formel 1-Erfahrung von zwei Rennen ebenfalls wie ein Vollprofi schlägt. Keine Fehler, keine Nervosität, keine Schwächen.

Sutil muss sich Vergleich stellen

Beim seinem ersten Formel 1-Rennen in Australien sah di Resta die Zielflagge auf dem zehnten Platz direkt hinter Sutil und heimste die ersten Punkte ein. In Malaysia sammelte er wieder Punkte. Dieses Mal lautete die Reihenfolge aber di Resta, Sutil. Der Deutsche patzte bereits zu Beginn des Rennens und krachte Rubens Barrichello ins Heck.

Ein Grund nervös zu werden? "Es ist noch zu früh, um das zu sagen", urteilt Sutil. "Wir haben viele neue Sachen in der Formel 1, die alles schwieriger machen." Für einen wie Sutil mit 73 Grands Prix auf dem Buckel sollte das kein Problem sein. Bis auf die Kinderkrankheiten, an denen der Force India momentan noch leidet. "Wir müssen uns keine Sorgen machen, so lange man weiß, wo die Probleme herkommen", beschwichtigt Sutil. In Malaysia sei Force India der Lösung zumindest etwas näher gekommen.

Di Resta noch nicht angriffslustig

Innerhalb des Teams scheint noch Friede, Freude, Eierkuchen zu herrschen. "Paul fährt sehr solide und hat keine Fehler gemacht", lobt Sutil seinen härtesten Konkurrenten. Fragt sich wie lange der eitel Sonnenschein noch anhält. Fährt ein Youngster auf Augenhöhe mit einem etablierten Fahrer, muss er sich dem Vergleich stellen.

"Adrian muss keine Angst vor mir haben", sagt der sonst so ehrgeizige di Resta. "Er hat eine Menge Erfahrung in der Formel 1. Ich bin im Allgemeinen zufrieden mit meiner Leistung im Vergleich zu ihm. Aber ich bin sehr kritisch mit mir selbst. Wenn es so weiterläuft, bin ich glücklich. Der nächste zusätzliche Boxenstopp kann jedoch auch mich treffen."

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