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Sutil

"Meine Traumteams sind McLaren und Ferrari"

Foto: dpa

Mit Force India fährt Adrian Sutil meist am Ende des Formel-1-Feldes herum. Aber der Hobby-Pianist hofft, früher oder später im Konzert der ganz Großen mitspielen zu können. "Meine Traumteams sind McLaren und Ferrari", sagte Sutil vor dem Rennen in Budapest.

02.08.2008

"Mein Ziel muss es sein, ganz oben zu landen." Erste Kontakte zu den Silberpfeil-Verantwortlichen gab es schon 2007. "Letztes Jahr um diese Zeit gab es Gespräche zwischen McLaren-Mercedes und meinem Management", sagte Sutil in Budapest. Der 25 Jahre alte Rennfahrer aus Gräfelfing galt damals als möglicher Kandidat für die Nachfolge des im Streit ausgeschiedenen zweimaligen Weltmeisters Fernando Alonso. Schließlich entschied sich das englisch-schwäbische Team jedoch für den Finnen Heikki Kovalainen als neuen Teamkollegen von Lewis Hamilton, nachdem Wunschkandidat Nico Rosberg von seinem Teamchef Frank Williams keine Freigabe für den Wechsel erhalten hatte.

Bereit für den Sprung nach oben

Sutil und Hamilton sind seit ihrer gemeinsamen Zeit in der Nachwuchsklasse Formel 3 gut befreundet. "Dies hat aber sicher nicht den Ausschlag gegeben", versicherte der Bayer. Auch wenn frühestens 2010 wieder ein Cockpit bei einem seiner Wunschteams frei wird, hält Sutil die Augen offen: "Im Moment dreht sich das Fahrer-Karussell kaum, aber man muss immer darauf achten, was möglich ist. Ich bin jederzeit bereit für den Sprung nach oben."

Sorgen, dass er aus der Königsklasse gekegelt werden könnte, macht sich Sutil nicht: "Ich bin bei Force India gesetzt und habe noch bis 2009 einen Vertrag." Dabei beunruhigt ihn auch nicht, dass in Karun Chandhok der Sohn eines engen Freundes und Landsmanns des indischen Team-Besitzers Vijay Mallya in der GP2 auf seine Beförderung in die Formel 1 wartet. "Ein cleverer Rennfahrer sollte sich nie Gedanken über einen Rausschmiss machen", sagte der überaus selbstbewusste Sutil. Zudem hält Teamchef Colin Kolles große Stücke auf seine Entdeckung: "Adrian macht einen guten Job."

Glück und Pech in Monaco

Beim Großen Preis von Monaco hatte Sutil groß aufgetrumpft und schien als Vierter für eine Riesensensation zu sorgen. Acht Runden vor Schluss rauschte jedoch Weltmeister Kimi Räikkönen ungestüm ins Heck des Force India und zerstörte damit den Traum. "Es war auch Glück dabei, dass ich in Monte Carlo so weit vorne lag", räumte das damals Tränen vergießende Unfallopfer auf dem Hungaroring ein. "In dieser Saison können wir vielleicht den einen oder anderen Punkt holen, aber nicht aus eigener Kraft."

Große Hoffnungen setzt Sutil auf eine erfolgreiche Aufholjagd des Hinterbänklerteams dank der Millionen-Investitionen des Milliardärs Mallya in der neuen Saison. "Jetzt stehen wir noch am Schluss der Startaufstellung. Aber 2009 sollten wir Konkurrenten hinter uns lassen", prognostizierte er.

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