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Team Lotus

Team Lotus ist auf dem aufsteigenden Ast

Kovalainen Formel 1 GP China 2011 Foto: xpb 4 Bilder

Bei Lotus ist Optimismus angesagt. Heikki Kovalainen ließ am Freitag beim GP China mit den Plätzen 14 und 18 aufhorchen. Nach den Problemen beim Saisonstart marschiert Lotus nun mit großen Schritten in Richtung Mittelfeld.

15.04.2011 Bianca Leppert

Ein Lotus auf Platz 14 vor Namen wie Michael Schumacher, Paul di Resta oder Kamui Kobayashi sieht man nicht alle Tage. Heikki Kovalainen ist dieses Kunststück im ersten Training in China gelungen. Im zweiten Training reichte es zwar nur noch für Rang 18, aber die Zeitabstände sprechen für sich. Kovalainen fehlten 0,523 Sekunden auf Sergio Perez im Sauber. Am Morgen trennten den Finnen nur 0,031 Sekunden von Nico Hülkenberg im Force India.

Lotus will ins Q2 einziehen

"Wir hatten schon in Malaysia ein starkes Wochenende", meint Kovalainen. "Hier geht das so weiter. Der Abstand zu den Autos vor uns ist ziemlich gering." Hätte er nicht mit Verkehr auf seiner schnellen Runde und Bremsproblemen kämpfen müssen, wären vielleicht sogar noch ein paar Zehntel mehr drin gewesen. Die Ansage von Lotus-Technikchef Mike Gascoyne ist eindeutig: "Wir wollen es in Q2 schaffen."
 
Von den ehemaligen Neulingen der Saison 2010 ist Lotus das Team, das die größten Schritte nach vorn gemacht hat. Während bei Konkurrent Virgin Stillstand angesagt ist und HRT noch nicht einmal Zeit für Testfahrten hatte, zündete bei den Grünen die Neuentwicklung des 2011er Autos. "Wir haben im Winter schon gesehen, dass das Auto besser geworden ist. In Melbourne hatten wir noch Probleme mit den Reifen. Jetzt können wir das volle Potenzial aus dem Auto herausholen."

Technik-Update für Istanbul oder Barcelona

Bereits in Malaysia schenkte Lotus den Virgin im Qualifying zwei Sekunden ein. Die vier Sekunden Rückstand am Freitag in China wirkten jedoch frappierend. Kovalainen kann dem Gegner nur einen Tipp geben: "Wenn Adrian Newey mit dem Windtunnel arbeitet, dann müssen das alle anderen auch machen."

Statt sich um die derzeitige Leistung Sorgen machen zu müssen, plant das ehrgeizige Team bereits ein Technik-Update. "In der Türkei oder in Barcelona werden wir eventuell etwas Neues bringen", verspricht Kovalainen.

Doch was hilft ein schnelles Auto, wenn es nicht zuverlässig ist? Darum macht sich der 29-Jährige momentan keine großen Sorgen. In der vergangenen Saison suchte Lotus noch die Hydraulik-Seuche heim, in diesem Jahr müpfte in Malaysia die Servolenkung auf. "Heute hatten wir überhaupt keine Probleme. Ich hoffe es bleibt so", sagt Kovalainen und kreuzt dabei grinsend Zeige- und Mittelfinger.

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