Als erstes soll das Freitagstraining aufgewertet werden. Der Plan ist, dass zwei Mal je drei Stunden trainiert werden darf - doppelt so lang also wie im Augenblick. Dafür sollen Testfahrten während der Saison verboten werden.
Für die Qualifikation soll es die gleichen Punkte wie im Rennen geben, wobei die Pole Position und der Sieg mit 12 statt 10 Punkten aufgewertet werden. Das würde es erlauben die Startreihenfolge der ersten Zehn des Trainings nach dem GP2-Vorbild umzudrehen.
Der Trainingsschnellste würde dann von Platz zehn starten, der Zehnte aus der Pole Position. In allen drei Trainingssitzungen soll mit minimaler Spritmenge gefahren werden, damit in Zukunft wieder der schnellste Mann des Tages belohnt wird.
Familienfreundliche Startzeiten
Auch die Startzeiten der Grand Prix wollen die Teams ändern. Der Sonntag soll ein Familientag bleiben. Deshalb fordern die Teamchefs in Europa Startzeiten von spätestens 12.00 Uhr, besser noch 11.00 Uhr vormittags. "Dann wäre das Rennen um 12.30 Uhr aus, und die Leute hätten den Rest des Sonntages Zeit für andere Dinge", führt Toro Rosso-Teamchefr Franz Tost aus.
Für Melbourne wird eine Startzeit um 10.00 Uhr vormittags angepeilt. In Europa wäre es dann Samstag um Mitternacht. Man erhofft sich um diese Zeit mehr TV-Zuschauer als am Sonntag in den frühen Morgenstunden. Die Rennen in Asien würden dem Willen der Teams nach am späten Nachmittag starten.



