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Technik-Analyse GP Ungarn

Großer Schritt für Toro Rosso

Toro Rosso Foto: Red Bull 13 Bilder

Vor der vierwöchigen Sommerpause haben einige Formel 1-Teams in Budapest noch einmal größere Updates an ihren Autos präsentiert. Wir haben die Autos von Toro Rosso, Brawn GP, Toyota und BMW-Sauber genauer unter die Lupe genommen.

26.07.2009 Tobias Grüner

Toyota:
Toyota hat am Hungaroring erstmals einen neuen Zusatzflügel unter dem Heckflügel präsentiert. In diesem Bereich sind zusätzliche Anbauteile erlaubt. Der Sinn des Flügels wird auf den ersten Blick deutlich: Das Plus an Flügelfläche soll vor allem auf der Hinterachse für ein Plus an Abtrieb und Grip sorgen. Allerdings liegt das Teil im Windschatten der Motorabdeckung und wird sicherlich nicht optimal angeströmt.

BMW-Sauber:
Eigentlich hatte BMW-Sauber erst für Valencia das nächste große Update geplant. Nun fahren Nick Heidfeld und Robert Kubica schon in Budapest mit einem neuen Frontflügel. Allerdings erwarteten die Piloten keine Wunderdinge von dem nur leicht modifizierten Bauteil. Erste Analysen betätigen diese Annahme. "Vielleicht ein kleiner Schritt nach vorne", erklärte Heidfeld die Veränderung.
 
Interessanter war da schon die Konstruktion, die BMW-Sauber beim ersten freien Training auf der Nase spazieren fuhr. Ein breit aufgeklebter Wulst ragte bei der Installationsrunde ins Sichtfeld der Fahrer. Das war auch der Grund für den Test. In der nächsten Saison will BMW eine breitere Nase fahren. Da sollten die Piloten schon einmal ihr Feedback zu den Sichtverhältnissen geben.
 
Toro Rosso:
Die größte Wandlung konnte man bei Toro Rosso besichtigen. Das Auto von Sebastien Buemi und Jaime Alguersuari bekam als letztes Modell den abtriebspendenden Doppeldiffusor unters Heck. Auch viele andere Bauteile wurden auf den Stand gebracht, den das Schwesterteam von Red Bull schon in England gefahren ist. So verfügt der STR4 nun auch über die breite Entennase. Der Effekt war deutlich auf dem Zeitenmonitor sichtbar. "Wir haben einen Fortschritt von einer Sekunde erwartet. Das hat sich auch bestätigt", freute sich Teamchef Franz Tost.
 
Brawn GP:
Einen größeren Schritt machte auch das Team von WM-Spitzenreiter Jenson Button. Eine neue Motorhaube sowie Modifikationen am Front- und Heckflügel sollten das Team wieder auf Red Bull-Niveau bringen. Das funktionierte aber nur bedingt. Am ersten Trainingstag war Brawn bei großer Hitze noch schnell unterwegs. Bei abkühlenden Temperaturen sahen die weißen Renner dagegen nicht mehr so gut aus.

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