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Technik-Check GP Bahrain

Force India mit Doppeldiffusor-Kopie

Force India Foto: Daniel Reinhard 21 Bilder

Mit neuem Aerodynamik-Paket konnte Force India im Qualifying von Bahrain die rote Laterne abgeben. Anteil am Aufwärtstrend hat wohl der Doppeldiffusor, den wir im Technik-Check genauer unter die Lupe nehmen.

25.04.2009 Tobias Grüner

Auf vier Zehntel beziffert das Force India Team den Fortschritt, der durch die zweite Stufe des Aerodynamik-Paketes für den VJM-02 erzielt werden konnte. Adrian Sutil hätte dank des neuen Unterbodens beinahe den zweiten Abschnitt des Bahrain-Qualifyings erreicht. Besonders stolz ist das kleine Team darauf, dass man nach Renault als Zweiter die Kopie des Doppeldiffusors an den Start bringen konnte.

Dabei haben sich die Ingenieure schon Ende Januar an die Arbeit gemacht, einen durchfluteten Unterboden zu entwickeln. So richtig vorangekommen ist man aber erst in den letzten drei Wochen, als man sich auf eine Form konzentrierte. Wie das Team unverhohlen zugibt, handelt es sich bei der endgültigen Lösung um eine Kopie des Brawn GP-Diffusors.

McLaren-Mercedes:

Nach Shanghai hat McLaren in Bahrain schon wieder einen neuen Diffusor im Gepäck. Dabei handelt es sich aber erneut nicht um einen Doppeldiffusor, sondern noch um eine konventionelle Variante. Die Variante mit zwei Ebenen soll in Barcelona debütieren.

Interessanter als der Unterboden ist allerdings der Seitenkasten. Links hinter dem Piloten ist bei den Silberpfeilen die Leistungselektronik untergebracht, auf der rechten Seite die Batteriepakete. Nachdem bei früheren Versionen die linke Seite des Chassis deutlich breiter war, konnte man in Bahrain die Form endlich einem symmetrischen Flaschenhals angleichen.

Williams:

Ein kleineres Update hat auch Williams in Bahrain am Start. Der Heckflügel des FW31 besitzt nun modifizierte Endplatten. Die vertikalen Bleche sind nun deutlich nach innen ausgeformt und reichen so weit herunter wie beim Red Bull. Auch an der Diffusor-Front stand die Entwicklung nicht still. In Bahrain fuhren Rosberg und Nakajima einen modifizierten Unterboden.

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