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Technik GP Korea & GP Japan 2013

Die letzten Updates des Jahres

Red Bull - GP Korea 2013 Foto: Wilhelm 24 Bilder

Die Formel 1-Autos der Saison 2013 sind Auslaufmodelle. In Korea und Japan konnte man an den Rennwagen nur noch kleinere Updates beobachten, die den Ingenieuren auch für 2014 weiterhelfen. Wir haben die wichtigsten Technik-Details im Überblick.

17.10.2013 Tobias Grüner

Das Formel 1-Jahr neigt sich dem Ende zu. Wie immer geht auch das Entwicklungstempo der aktuellen Autos in den letzten Rennen zurück. In den Technik-Büros der Teams arbeiten die Ingenieure längst mit voller Kraft an den Rennwagen für 2014.

Die neue Generation verlangt mehr Aufmerksamkeit als gewöhnlich. Mit dem neuen Reglement stehen die Designer vor einer Mammut-Aufgabe. Es geht nicht nur darum, den neuen 1,6-Liter-Turbo-Motor mit all seinen Nebenaggregaten ins Heck einzupflanzen. Auch an der Aerodynamik-Front gibt es einige Neuerungen.

McLaren arbeitet am Y250-Wirbel

Da ist es logisch, dass die Ingenieure nur noch Updates an die Autos bringen, die sie auch noch für die kommende Saison nutzen. So hat zum Beispiel McLaren in Korea einen neuen Frontflügel gebracht, der in der sogenannten Y250-Sektion modifiziert wurde. Y steht für die Vertikal-Achse. 250 bedeutet, dass der Bereich am Frontflügel 250 Millimeter von der Mittellinie entfernt ist.

Die Designer dürfen den Frontflügel erst außerhalb dieser 250 Millimeter-Grenze frei gestalten. Dazwischen ist der Flügel bei allen Teams standardisiert. Genau an der Trennlinie entsteht einer der wichtigsten Luftwirbel am ganzen Auto. Er beeinflusst die Luftströmung innen an den Reifen vorbei, über die Seitenkästen hinweg bis zum Heck.

Technik-Update hilft auch für 2014

Im kommenden Jahr wird die Breite des Frontflügels zwar von 180 Zentimeter auf 165 Zentimeter (letzter Stand) reduziert, doch der standardisierte Mittelteil bleibt gleich. Deshalb sind die Erkenntnisse für die Ingenieure auch noch für 2014 relevant.

McLaren hatte in Korea allerdings nur eine Version des neuen Flügels fertig. Am Ende entschied ein Münzwurf, dass Jenson Button das Update bekommt. In Korea gab es dann endlich auch eine zweite Version für Sergio Perez.

Was es sonst noch in den beiden letzten beiden Rennen an interessanten Technik-Details und Updates gab, sehen Sie in unserer Bildergalerie.

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