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Technik GP Singapur

Neue Teile für den Saison-Endspurt

Force India Foto: Force India 10 Bilder

Das Rennen in Singapur nutzten viele Teams, um noch einmal neue Teile für den Saisonendspurt zu testen. Wir haben uns die interessantesten Updates von Red Bull, BMW-Sauber und Force India einmal genauer angesehen.

27.09.2009

Red Bull:

Nachdem Red Bull zu Saisonbeginn auf Strecken mit engen Kurven Schwächen gezeigt hat, konnten Beobachter in Singapur in diesem Bereich eine deutliche Leistungssteigerung feststellen. Die Designabteilung um Adrian Newey hat mit dem neuen Paket gezielt versucht, die bekannten Probleme auszumerzen. Nach den beiden Hochgeschwindigkeitsstrecken in Spa und Monza kehrt nun wieder die breite Nase zurück. Auch der Unterboden mitsamt Diffusor wurde modifiziert.

Das wichtigste Teil des Updates ist allerdings der Frontflügel. Das filigran ausgeformte Teil weist einen größeren und runderen Flap auf, der noch effizienter Abtrieb generieren soll. Dabei lief die Entwicklung der neuen Teile wieder einmal auf der letzten Rille. Nach dem Crash von Mark Webber im freien Training musste ein Ersatzflügel eilig aus England eingeflogen werden. Mehr als drei Exemplare waren allerdings noch nicht gebaut, weshalb die Piloten anschließend besonders vorsichtig mit dem begrenzten Material umgehen mussten.
 
BMW-Sauber:
 
Bei BMW stand in Singapur das heiß erwartete Großupdate auf dem Programm. Dabei kann man fast von einem komplett neuen Auto sprechen. Der runderneuerte F1.09 hat ein neues, kleineres Getriebe, einen größeren Doppeldiffusor, eine enger anliegende Motorabdeckung, einen komplett neu gestalteten Frontflügel und einen neuen Heckflügel.
 
Seit dreieinhalb Monaten wird in Hinwil an dem Paket gearbeitet. Erst am Dienstag vor dem Grand Prix wurden die letzten Teile fertig und nach Singapur geflogen. "Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis. Es ist der größte Schritt in dieser Saison", freute sich Mario Theissen. Allerdings dauerte es eine Weile, bis das richtige Setup gefunden wurde. Auch das neue Getriebe machte im Training noch Probleme. "Ich denke, dass wir noch nicht das ganze Potenzial abgerufen haben", so Theissen.
 
Force India:
 
Nach zwei glänzenden Rennen in Spa und Monza wusste man bei Force India, dass der Höhenflug nicht ewig anhält. Mit einem Upgrade-Paket wollte man den Sturz in Singapur etwas abfangen. Drei Zehntel sollten die neuen Teile bringen. Der Frontflügel wurde modifiziert, der Unterboden ist neu, die Seitenkästen sind stärker tailliert und die Rückspiegel sind nicht mehr vorne am Cockpit angebracht, sondern in die Strömungshilfen vor dem Seitekasten integriert.
 
"Es hat schon was gebracht", erklärte Adrian Sutil nach dem schwachen Qualifying. "Aber wir haben doch extremer verloren, als wir befürchtet haben. Die anderen haben auch alle Updates gebracht und sind auch schneller geworden." So verpuffte die Wirkung der eigenen Entwicklung. Dabei ging bei Force India in der Saison bisher jedes Facelift mit einem spürbaren Sprung nach vorne einher.

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