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Test-Duelle

Heidfeld und Ralf langsam

Nick Heidfeld hat im Kampf um das freie Cockpit beim Formel-1-Rennstall BMW-Williams den ersten Rückschlag hinnehmen müssen. Der Mönchengladbacher war am Donnerstag (20.1.) auf dem Circuit de Catalunya von Barcelona im dritten direkten Duell 0,724 Sekunden langsamer als Antonio Pizzonia (Brasilien/1:16,230 Minuten), den er zuvor zwei Mal hinter sich gelassen hatte.

20.01.2005

Insgesamt erzielte Heidfeld hinter dem Tagesschnellsten, dem Briten David Coulthard (1:16,134) im RB5 des Red-Bull-Racingteams, und Pizzonia die drittschnellste Rundenzeit.

Nur die siebtbeste Zeit schaffte Michael Schumachers Ferrari-Teamkollege Rubens Barrichello (Brasilien/1:17,400). Langsamer war lediglich Ralf Schumacher im neuen Toyota (1:17,884).

Ralf im neuen Toyota langsam

Sowohl Heidfeld als auch Pizzonia drehten ihre jeweils 44 Runden noch im Modell der vergangenen Saison. Der neue Bolide wird am 31. Januar in Valencia vorgestellt. Spätestens dann soll auch die Frage nach der Besetzung des vakanten Cockpits neben der "Nummer 1" im Team, Mark Webber (Australien), geklärt werden. "Wir halten Nick für einen sehr guten Fahrer und sind froh, dass er bei uns im Team ist", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen, der gleichwohl die "täglichen Spekulationen" über den 27-Jährigen "erstaunlich" findet. Noch vor einem halben Jahr hätten sich nur wenige gerührt, wenn Heidfeld kein Cockpit bekommen hätte, meinte Theissen.

Erneut abgeschlagen auf dem letzten Platz beendete Ralf Schumacher (Kerpen) die Testfahrten bei sonnigem Wetter. Auf den Schotten Coulthard wies er einen deutlichen Rückstand von 1,750 Sekunden auf. Allerdings war Schumacher im Gegensatz zu seinem deutlich schnelleren Toyota-Teamkollegen Olivier Panis bereits mit dem neuen Modell TF105 für die am 6. März im australischen Melbourne beginnende Saison unterwegs. Der französische Testpilot im japanischen Team fuhr in 1:17,019 die viertschnellste Rundenzeit des Tages vor dem zweiten Red-Bull-Piloten Christian Klien (Österreich/1:17,035) und dem zweiten Toyota-Stammfahrer Jarno Trulli (1:17,335). Der Italiener testete wie Schumacher den neuen Boliden.

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