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Testfahrer

Viel Freizeit in dieser Saison

Foto: BMW AG

Seit 2007 gilt in der Formel 1 ein Testlimit für alle Teams. Aus Kostengründen dürfen außerhalb der Rennwochenenden nur noch 30.000 Kilometer abgespult werden. Für die Testfahrer bleibt da oft nur die Position des Zuschauers.

03.09.2007

Die Begrenzung der Testkilometer war als Zugeständnis an die kleineren Teams eingeführt worden. Die Kosten liefen aus dem Ruder und sprengten die knappen Budgets von Toro Rosso, Super Aguri und Co. Freiwillig auf Testkilometer zu verzichten war jedoch auch keine Alternative. Der sportliche Nachteil wäre zu hoch.

Unterbeschäftung bei Testpiloten

Die FIA reagierte und setzte jedem Team ein Limit von 30.000 Kilometern. Dieses Kontingent müssen sich die Rennställe gut einteilen. In der vergangenen Saison setzte Honda mit 62.774 Kilometer noch den Bestwert. Doch die Begrenzung bringt auch Probleme mit sich: Gerade zum Ende der Saison sitzen vor allem die beiden Stammfahrer in den Testautos. Die Rennpiloten suchen eine individuelle Abstimmung und bereiten sich bei den Testfahrten auf die kommenden Grand Prix vor.

Die eigentlichen Testfahrer bleiben dabei auf der Strecke. 2006 war Heikki Kovalainen - damals noch Testpilot bei Renault - der Aktivste unter den Ersatzfahrern. 24.730 Kilometer spulte der Finne ab. Zum Vergleich: In dieser Saison leistete Pedro de la Rosa bislang die meiste Testarbeit. Mit mageren 6.985 Kilometern ist aber auch er deutlich unterbeschäftigt.

Keine Chance für Nachwuchstalente

Kein Wunder also, dass sich die Formel 1-Testfahrer nach Alternativen umschauen. Franck Montagny, der dritte Pilot im Toyota Team, wurde jüngst beim ChampCar-Rennen in Assen gesichtet. Der Franzose ohne Stammcockpit durfte in dieser Saison nur 5.098 Kilometer für den japanischen Rennstall testen. Galt früher der Job noch als Einstieg in die Königsklasse, haben Nachwuchsfahrer nun kaum noch Gelegenheit ihr Talent unter Beweis zu stellen.

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