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Theissen

"Befreiungsschlag für Heidfeld"

Foto: dpa 52 Bilder

BMW liegt zur Saisonhalbzeit auf Rang zwei der Konstrukteurs-WM. Nach der Regenschlacht von Silverstone stellte sich Teamchef Mario Theissen auto-motor-und-sport.de zu einer Kurzbilanz.

06.07.2008 Michael Schmidt

In England konnte BMW den Abstand zu Ferrari in der Hersteller Wertung noch um drei Zähler verkürzen. Robert Kubica liegt in der Fahrer WM trotz seines Ausfalls immer noch in Schlagdistanz mit dem Führungstrio. Ihm fehlen zwei Punkte auf Lewis Hamilton, Felipe Massa und Kimi Räikkönen. Nick Heidfeld festigte mit insgesamt 36 Punkten Rang fünf in der Fahrerwertung. Kein Wunder, dass Teamchef Mario Theissen mit der ersten Saisonhälfte zufrieden ist.

Was war die positive Erkenntnis aus Silverstone?
Theissen: Dass Nick Heidfeld ein Befreiungsschlag gelungen ist. Der zweite Platz wird ihn aufrichten. Er war auch im Training immer auf dem Niveau von Robert Kubica. Als er in einem seiner Qualifikationsversuche einmal quer aus der letzten Kurve rauskam, zeigte er, dass er sich im Auto wieder wohlfühlt und ans Limit geht.

Ihre Bilanz nach seinem Rennen?
Theissen: Das war Extraklasse. Er ist als einziger ohne Fehler durchgekommen. Und er zwei Mal mit einem Doppelschlag zwei Gegner auf einmal überholt. Das sieht man nicht alle Tage.

Wie erklären Sie sich, dass BMW hinter McLaren-Mercedes aber vor Ferrari zweite Kraft war?
Theissen: Da gehen einem die Erklärungen aus. Wir erleben in der Spitze je nach Strecke Schwankungen wie noch nie. In Magny-Cours waren wir nicht bei der Musik, und in Silverstone lief es wieder wie gehabt. Es ist erstaunlich wie sich selbst bei den Top-Teams Volltreffer und Ausfälle abwechseln.

Können sie in der Entwicklungsgeschwindigkeit mit ihren WM-Rivalen mithalten?
Theissen: Vor 14 Tagen hätte ich nein gesagt. Ich hatte den Eindruck, wir wären leicht zurückgefallen. Davon war in Silverstone nichts mehr zu spüren.

Dafür gab es im Training den ersten Defekt. Ein kaputter Dämpfer hat Kubica auf Startplatz zehn zurückgeworfen.
Theissen: Das war ärgerlich. Mit seiner Spritmenge hätte Robert auf den zweiten Startplatz fahren können.

Hätte man mit Heidfeld Barrichellos Taktik kopieren sollen? Honda hat ihn elf Runden lang mit Extremwetterreifen fahren lassen.
Theissen: In unserer Position würde es zuviel Risiko bedeuten, so hoch zu pokern.

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