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Timo Glock

"Alles außer Regen wird langweilig"

Timo Glock Foto: Virgin 58 Bilder

Nach zweieinhalb Jahren steht Timo Glock mal wieder auf dem letzten Startplatz. Der Virgin-Pilot lässt sich von dem erneuten Tiefschlag aber nicht die Stimmung vermiesen. Der Hesse reagierte mit Galgenhumor.

26.11.2011 Tobias Grüner

Wenn es schlecht läuft, kommt es meist doppelt dick. Als wäre die Fahrt auf den letzten Startplatz aus der Cockpit-Perspektive nicht schon schlimm genug, musste Timo Glock seine Qualifying-Runden aus der Onboard-Perspektive nach dem Rennen noch einmal nachkommentieren. Weil es so schön war.

Die offizielle Formel 1-TV-Crew hatte in Sao Paulo den Deutschen als Opfer für die Quali-Analyse ausgewählt. Ausgerechnet nach dem schlechtesten Ergebnis seit zweieinhalb Jahren. "2009 stand ich in Monaco schon mal auf dem letzten Platz. Damals standen beide Toyota in der letzten Startreihe", erinnert sich Glock.

Glocks Virgin war unfahrbar

Nachdem die Aufnahmen im Kasten waren, bat Glock um die Bilder seiner Runde. "Damit ich meinen Ingenieuren mal zeigen kann, wie ich da rumgeiert bin." Wieder einmal wollte das Auto nicht den Befehlen des Fahrers folgen. "Sobald ich das Lenkrad berührt habe, stand ich auch schon quer", schimpfte der Virgin-Pilot über das Fahrverhalten.

Die Misere begann schon im dritten Freien Training. "Die Balance war plötzlich nicht mehr da. Ich konnte keine schnelle Runde mit dem weichen Reifen drehen, weil mir beim Bremsen ständig das Heck ausgebrochen ist. Wir haben dann etwas umgebaut, um das Auto fahrbar zu machen. Woran es genau lag? Keine Ahnung!"

Toro Rosso steht Glock im Weg

Im Qualifying ging es dann schon wieder etwas besser. Nach einem ersten Sicherheitsrun wollte er im zweiten Versuch richtig angreifen. "Dann fuhr ab der dritten Kurve Buemi vor mir herum und hat mich die ganze Runde aufgehalten. Das war es dann. Letzter Startplatz - scheiße."

Die Stewards hatten am Ende auch kein Einsehen, obwohl die Daten nach Ansicht von Glock belegen, dass er unfair eingebremst wurde. Viel Hoffnung hat der Hesse nicht fürs Rennen. Wenn es regnet, könnte er wenigstens etwas nach vorne kommen. "Wir haben ein kleines Mix-Setup. Vielleicht hilft uns das ein bisschen auf nasser Strecke. Regen ist unsere einzige Chance. Alles andere wird langweilig."

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