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Timo Glock atmet auf

Marussia-Fehler scheint gefunden

Timo Glock - Marussia - GP Malaysia 2012 Foto: xpb 61 Bilder

Timo Glock ist zum ersten Mal in Mugello. Der Marussia-Pilot hatte am Nachmittag des zweiten Testtages Dienstbeginn. Er sitzt in einem leicht modifizierten Marussia MR01. Viel wichtiger aber ist, dass sein Problem von China und Bahrain gelöst scheint.

02.05.2012 Michael Schmidt

Timo Glock kam schon am Dienstagmittag in der Toskana an. Und wurde mit Dauerregen empfangen. "Ich habe mir nur einen trockenen Platz gesucht", blickt der Hesse auf einen verlorenen Tag zurück. Am Dienstagvormittag betrieb Glock Streckenstudium. Er ist das erste Mal in Mugello. "Ich habe mir ein paar Passagen von den Zuschauerplätzen angeschaut. Da hat es schon ein paar Hammer-Kurven. Sieht ziemlich schnell aus."

Weiches Heck brachte Unruhe ins Fahrwerk

Marussia hat in Mugello ein bescheidenes Programm. Es gibt Modifikationen an den Leitblechen und unterhalb des Frontflügels. Das größere Paket kommt in Barcelona. Da sind ein neuer Frontflügel und Änderungen am Unterboden avisiert. Die Simulationen versprechen einen Zeitgewinn von 0,4 Sekunden.

Der letzte Fortschritt ist am Auto von Glock nie angekommen. Sowohl in China als auch in Shanghai kämpfte der Hesse mit einem instabilen Heck und exorbitant hohem Reifenverschleiß an der Hinterachse. Der Grund dafür blieb lange im Dunkeln. Jetzt hat man festgestellt, dass die Crashstruktur im Heck, an der die hinteren Querlenker verankert sind, offenbar weich war. Die Querlenker hatten zu viel Spiel. So entstand die Bewegung im Heck. Sturz und Nachlauf wurden nicht mehr präzise eingehalten.

Jetzt brennt Glock darauf herauszufinden, ob das wirklich der Grund war. Er sitzt hier in Mugello im Auto von Teamkollege Charles Pic, der das Problem mit der Hinterachse bei den letzten Rennen nicht hatte. "Wenn ich heute wieder das alte Gefühl habe, wissen wir, dass wir mit unserem Verdacht Recht hatten", erzählt Glock. Dann wird sein Auto für Barcelona mit einer neuen Crashstruktur bestückt.

Sollte das Problem dann immer noch auftreten, gibt es noch eine zweite mögliche Erklärung. Dann könnte die Anlenkung der vorderen Querlenker am Getriebegehäuse schuld sein. Das darf Glock aber frühestenes beim GP Monaco tauschen. Andernfalls müsste er die Versetzung um fünf Startplätze in Kauf nehmen.

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