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Timo Glock: "Erstes Saisondrittel wird schwer"

Timo Glock GP Brasilien 2011

Marussia wird sein neues Auto erst zum dritten Wintertest präsentieren. Den Testauftakt in Jerez lässt das Team komplett sausen. Timo Glock bedauert die verkürzte Anlaufzeit und prophezeit ein schwieriges erstes Saisondrittel.

Wenn der Formel 1-Zirkus am 7. Februar in Jerez wieder aus dem Winterschlaf erwacht, wird das Team von Marussia fehlen. Beim Bau des neuen Autos kam es zu Verzögerungen. Der Rennstall wird die erste Testwoche komplett auslassen. Zum zweiten Test in Barcelona kommt man immerhin mit dem Vorjahresmodell, damit Rookie Charles Pic Kilometer und das Team Daten über die neuen Reifen sammeln kann.

Erst beim dritten und letzten Test vor dem Saisonauftakt in Melbourne soll der Neuwagen endlich sein Debüt feiern. "Das ist natürlich schade, dass wir das neue Auto später bekommen und dadurch nur eine kurze Vorbereitung möglich ist", bedauerte Timo Glock am Donnerstag (26.1.).

Glock muss erneut zuschauen

Glock kennt das Gefühl zuzuschauen aber schon aus dem Vorjahr. In der Saisonvorbereitung 2011 hatte ihn eine Blinddarm-Operation vom Fahren abgehalten. Nun ist es die Technik. Frustriert sei er aber nicht, versicherte Glock. Obwohl der Odenwälder am Ende - genau wie Teamkollege Pic - wohl nur auf zwei Testtage mit dem neuen Marussia-Renner kommen wird.

"Uns war von vornherein klar, dass wir es im ersten Drittel schwer haben werden", sagte Glock. Der 29-Jährige erwartet zu Saisonbeginn keine Wunder. Die ersten größeren Updates sind für das fünfte Rennen - den Europaauftakt in Spanien - geplant. Das Hybridsystem KERS kommt aus Kostengründen gar nicht zum Einsatz.

Glock gibt Hoffnung nicht auf

Nach personellen Umstellungen und der technischen Partnerschaft mit McLaren hoffen Glock und das Team in der dritten Saison dennoch auf eine Steigerung. "Das ganze Jahr 2012 macht mir Mut", sagte Glock, der es 2011 nicht einmal in die zweite Qualifikationsrunde geschafft hatte.

Ziel sei der Anschluss ans Mittelfeld, betonte der ehemalige GP2-Champion. "Natürlich steht ganz oben auf der Liste, sich stetig weiterzuentwickeln", so Glock. Daher nutzt er die freie Zeit während der ersten Tests vom 7. bis 10. Februar ohne das Marussia-Team zum Fitnesstraining.

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Grüner / dpa

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