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Virgin macht Fortschritte

Glock erstmals im McLaren-Simulator

Timo Glock GP Korea 2011 Foto: Virgin 26 Bilder

Timo Glock schaut nur noch auf 2012. Für den Virgin-Piloten sind die restlichen Grand Prix schon Testfahrten für die nächstjährige Saison. In dieser Woche beginnt für Virgin die heiße Phase der Zusammenarbeit mit McLaren.

19.10.2011 Michael Schmidt

Timo Glocks Position ist in dieser Saison festbetoniert. Im Training landet der Virgin-Pilot regelmäßig hinter den beiden Lotus aber vor den beiden Hispanias und Teamkollege Jérôme d‘Ambrosio auf Platz 21. Im Rennen bestimmt die Zahl der Ausfälle, wie weit vorne der Hesse landet. Er pendelt dabei zwischen Platz 15 und 20.

Wer nur auf das Ergebnis schaut, kommt zu dem Schluss, dass die letzte große Technikoffensive am Virgin VR-02 nicht viel gebracht hat. Glock differenziert: "Mein Gefühl sagt mir, dass wir uns definitiv gesteigert haben. Man sieht es nur nicht so, weil Lotus in Singapur auch ein Facelift gebracht hat. Das hat unseren Schritt nach vorne egalisiert. Die Daten bestätigen, das was ich im Auto spüre. Es hat sich bei uns etwas bewegt. In Suzuka waren wir nur eine Sekunde statt wie üblich 1,5 Sekunden von den Lotus weg."Das zeigt Glock, dass die unter Pat Symonds neu formierte Technikertruppe funktioniert. Bei Vorgänger Nick Wirth sind die meisten Aerodynamikpakete wirkungslos verpufft.

Simulator- und Windkalprogramm bei McLaren

In dieser Woche beginnt für den 29-jährigen Wahlschweizer die heiße Phase der Vorbereitung für die kommende Saison. "Zwischen Korea und Indien habe ich meinen ersten Simulatortermin bei McLaren. Bis dahin sollte unser Auto auch zum ersten Mal im Windkanal stehen. Es gab da zunächst eine kleine Verzögerung, das haben wir aber wieder aufgeholt."

Auch an der Rennstrecke bereitet sich Glock schon auf 2012 vor. "Wir sind in Korea mit der Fahrzeugabstimmung neue Wege gegangen. Da wir weder etwas zu gewinnen noch zu verlieren haben, können wir es uns leisten, bereits Entwicklungsarbeit für nächstes Jahr zu betreiben."

Virgin-Aufholjagd ohne KERS

Der 2012er Virgin wird zwar wieder kein KERS haben, aber andererseits wird die Konkurrenz im Vergleich zu Virgin ein Hilfsmittel verlieren, was nach Meinung von Glock mindestens eine Sekunde pro Runde bringt. Der angeblasene Diffusor ist in seiner heutigen Form verboten. Und der liefert extra Anpressdruck frei Haus. Vor allem in langsamen Kurven beim Bremsen und beim Beschleunigen.

Dazu Glock: "Ich bin ein Mal hinter Webber durch die Schikane in Suzuka. Es ist unglaublich, wie schnell der in die Ecke reinfahren und wie früh er wieder Gas geben kann. Er hat mir allein an der Stelle drei Wagenlängen abgenommen."

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