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Timo Glock

Frust wegen Quali-Schwäche

Timo Glock Foto: Toyota 60 Bilder

In Valencia erlebte Timo Glock das bekannte Spiel mit seinem Toyota. Im Training weit von den Punkteplätzen entfernt, fuhr das Auto im Rennen plötzlich auf Spitzenniveau. Der Pilot ist ratlos und mittlerweile auch frustriert.

25.08.2009 Tobias Grüner

Der TF.109 gibt dem Toyota-Team weiter Rätsel auf. "Unsere Pace im Rennen ist einfach viel besser als im Training, wenn man es mal mit den anderen Teams vergleicht", erklärte Glock auch nach dem Rennen in Valencia. Dieses Phänomen zeigte das Auto schon in den letzten Rennen vor der Sommerpause. "Das ist schon ein bisschen frustrierend, weil unsere Ziele dadurch schwerer zu erreichen sind."

Ziel nach der Startrunde: Daten sammeln

Wenn man von Startplatz 13 mitten im Feld ins Rennen geht, kommt noch das erhöhte Risiko einer Kollision im Anfangsgetümmel dazu. Prompt erwischte es Glock in Valencia: "Meine Chancen auf Punkte waren schon in der ersten Runde zerstört, als mein Reifen nach einem Kontakt von hinten die Luft verlor. Da musste ich gleich an die Box. Danach konnte ich nur so schnell wie möglich fahren, um wichtige Daten für das Team zu sammeln."

Glock kämpfte sogar so hart, dass dabei die schnellste Rennrunde heraussprang. Und das mit einem Auto, das in der Qualifikation nicht in die ersten Zehn kommt. "Nach meinem dritten Stop habe ich einen guten Rhythmus auf den weichen Reifen gefunden. Ich wurde einfach immer schneller und schneller. Im Ziel haben sie mir dann gesagt, dass ich die schnellste Rennrunde gefahren habe."

Hoffnung auf Punkte in Spa

Auch wenn es die erste schnellste Runde in seiner Karriere war, hätte Glock einen Platz in den Punkten vorgezogen. Schon am kommenden Wochenende steht in Spa die nächste Chance auf WM-Zähler vor der Tür. "Ich hoffe, dass wir dort stark sind. Im vergangenen Jahr bin ich als Achter ins Ziel gekommen."

Allerdings wurde der Odenwälder anschließend mit einer Zeitstrafe wegen Überholens unter gelber Flagge bestraft und fiel damit aus den Punkten. "Ich hatte eigentlich das Gefühl, nichts falsch gemacht zu haben. Deshalb versuche ich an diesem Wochenende, die Enttäuschung wieder wettzumachen und meine ersten Punkte in Spa einzufahren."

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