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Timo Glock

Gesprächsbedarf bei Marussia

Timo Glock & Charles Pic - GP Belgien 2012 Foto: xpb 25 Bilder

Timo Glock hatte in Spa mehr Mühe, als ihm lieb war. Zunächst krachte ihm Pastor Maldonado ins Heck. Später schickte ihn der eigene Teamkollege ins Gras. Bei Marussia gibt es Gesprächsbedarf, wie Glock im Interview verriet.

04.09.2012 Tobias Grüner
Sind die Probleme mit dem unruhigen Heck im Rennen wieder aufgetreten?

Glock: Das Auto war etwas konstanter. Trotzdem hatte ich immer noch das Problem, dass die Hinterachse auf der Bremse und beim Einlenken ein bisschen nervös war. Speziell mit viel Sprit zu Beginn des Rennens und später mit gebrauchten Rädern.

Hing das noch mit dem Problem an der Aufhängung zusammen?

Glock: Ich denke schon. Man spürt einfach, dass sich das Auto auf der Hinterachse viel bewegt. Das hat immer noch mit dem Problem zu tun. Generell war es aber schon ein Schritt nach vorne im Vergleich mit den letzten beiden Rennen.

Wie haben Sie den Startunfall gesehen?

Glock: Eigentlich gar nicht. Ich war so weit hinten, dass ich nur Teile fliegen gesehen habe. Irgendwann flog dann glaube ich ein Ferrari durch die Luft. Ich habe aber nur noch geschaut, wie ich am besten durchkomme, ohne irgendwelche Teile zu erwischen.

Konnten Sie rechtzeitig vor der Unfallstelle abbremsen?

Glock: Ja, so einigermaßen. Ich bin aber trotzdem noch über jede Menge Trümmerteile gefahren. Ich dachte erst, dass ich einen Plattfuß habe. Aber das war zum Glück nicht der Fall. Ich hatte keinen Schaden und bin da eigfentlich ganz gut rausgekommen.

Wie lief das Rennen danach für Sie?

Glock: Nach dem Neustart hatte ich direkt Pech. Maldonado hat mich in der ersten Ecke umgedreht. Ich hing dann hinter Charles (Pic) und den HRT fest. Um dem Verkehr aus dem Weg zu gehen, musste ich etwas früher in die Box reinkommen. Trotzdem konnte ich mich am Ende noch an Charles vorbeischieben, der auf einer Einstoppstrategie war.

War das ein fairer Kampf teamintern?

Glock: Nur bis zu einem gewissen Teil. Mehr möchte ich dazu eigentlich nicht sagen. Da waren ein paar haarige Situationen dabei, die wir intern klären müssen. Trotzdem bin ich vorbeigekommen und konnte mich dann auch ein Stück absetzen. Ohne den Dreher am Anfang, der bestimmt 15 Sekunden gekostet hat, hätten wir vielleicht mit Petrov kämpfen können.

Ist das Fazit von Spa insgesamt dennoch positiv?

Glock: Ich glaube schon. Wir haben im Vergleich mit Caterham einen Schritt nach vorne gemacht. Da waren wir näher dran - vier Zehntel nur zu Petrov. Deshalb können wir eigentlich ganz zufrieden mit den Updates sein, die wir hier gebracht haben.

Jetzt kommt Monza. Was ist da im Kampf mit Caterham zu erwarten?

Glock: Ich glaube im Vergleich zu Caterham sehen wir ganz schlecht aus. Wir müssen uns sogar vor HRT in Acht nehmen, weil wir kein gutes Low-Downforce-Paket haben. Die sind in dieser Hinsicht ganz gut glaube ich. Da werden wir uns schwer tun.

Kommt noch ein größeres Update-Paket in diesem Jahr?

Glock: Für Singapur ist auf jeden Fall noch was geplant. Wie groß das dann sein wird, müssen wir schauen.

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