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Timo Glock

Manor GP neuer Favorit für Timo Glock

Timo Glock Foto: Toyota/Manor GP 55 Bilder

Lange Zeit galt Renault als sicherste Option für Timo Glock. Doch nach den jüngsten Ausstiegsgerüchten scheint der Deutsche kalte Füße bekommen zu haben. Mittlerweile besitzt F1-Neuling Manor GP die besten Chancen auf Glock.

12.11.2009 Tobias Grüner

Als Timo Glock in Abu Dhabi über sein Cockpit im nächsten Jahr sprach, wusste er wohl selbst noch nicht genau, wohin die Reise geht. "Vielleicht erleben wir noch eine Überraschung. Es gibt ja auch noch die neuen Teams", gab der Odenwälder den Journalisten Rätsel auf. Damals dachte noch jeder an ein Ablenkungsmanöver. Alle gingen fest davon aus, dass der Odenwälder Toyota in Richtung Renault verlässt.

Renault-Zukunft ungewiss

Mittlerweile ist die Nummer gar nicht mehr sicher. Ganz im Gegenteil. Nach Glocks Aussagen in Abu Dhabi hätte er schon längst von seinem neuen Team vorgestellt werden sollen. Von Renault ist in den letzten Tagen aber nur noch Schweigen zu vernehmen. Weder der geplante Red Bull-Motoren-Deal noch die Verpflichtung des zweiten Piloten neben Robert Kubica wurden offiziell gemacht. Dazu kamen die nicht gerade ermutigenden Aussagen von Konzernchef Carlos Ghosn, der sich mit der Entscheidung über die Zukunft des Renault-F1-Programms noch Zeit lassen will.

Für Timo Glock scheint Renault mittlerweile zu heiß geworden zu sein. Nach Informationen von auto motor und sport heißt der neue Favorit des ehemaligen Toyota-Piloten Manor GP. Dank der Sponsorengelder von Virgin-Boss Richard Branson und dem Segen von Ex-FIA Boss Max Mosley besitzt der ehemalige Formel 3-Rennstall wohl die besten Aussichten aller F1-Neueinsteiger, in der Formel 1 langfristig Fuß zu fassen.

Entscheidung Anfang nächster Woche

"Wir führen noch mit drei Teams ernsthafte Verhandlungen, da ist Manor GP eines davon", bestätigte Glock-Manager Hans-Bernd Kamps am Donnerstag (12.11.). "Wir sind auf der Zielgeraden und erwarten eine Entscheidung bis Anfang nächster Woche." Unterschrieben sei jedoch noch nichts. Es gebe noch einige vertragliche Punkte zu klären.

Für Glock könnte Manor GP eine reizvolle Aufgabe darstellen. Schon bei Toyota hatte der GP2-Champion von 2007 gehofft, sich gemeinsam mit dem Rennstall an die Spitze vorzuarbeiten. Doch nach zwei Jahren verließ die Toyota-Führung in Tokio die Geduld. Bei Manor GP würde Glock noch einmal einen kompletten Neuanfang wagen. Als gelernter Gerüstbauer liegt es dem Odenwälder ja quasi im Blut, etwas Neues aufzubauen.

Zweiter Pilot muss Geld mitbringen

Glock wäre mit seiner Erfahrung aus vielen verschiedenen Rennserien sicherlich ein Glücksgriff für Manor GP. Wer der zweite Fahrer werden könnte, steht dagegen noch in den Sternen. Neben Glock wird das Team aus Donnington sicher gerne einen Paydriver ins verbleibende Cockpit setzen, der Sponsorengelder mitbringt. Die besten Chancen wurden zuletzt dem Brasilianer Lucas di Grassi und dem Iren Adam Carroll zugesprochen.

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