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Formel 1: Timo Glock beim GP Spanien

Neuanfang mit neuem Virgin-Chassis

Timo Glock Foto: Virgin Racing 12 Bilder

Timo Glock geht in Barcelona mit einem neuen Chassis an den Start. Der Virgin-Pilot hofft, dass damit die größten Probleme ausgeräumt sind. Im Gegensatz zu Glock muss Teamkollege Lucas di Grassi noch mit dem alten Material zurechtkommen.

03.05.2010 Tobias Grüner

Den Formel 1-Einstieg von Neuling Virgin hätte sich Timo Glock etwas reibungsloser gewünscht. Während der Testfahrten legten wiederholt Hydraulikprobleme den rot-schwarzen Renner lahm. In den ersten Rennen schockierte das Team mit der Erkenntnis, dass der Tank zu klein konzipiert wurde. Zu allem Übel musste Glock bis zuletzt auch noch mit der fehlerhaften Spritversorgung kämpfen, die bei niedrigem Benzinpegel in schnellen Kurven gerne mal aussetzte.

Vulkan verzögert Virgin-Entwicklung

Das zu geringe Tankvolumen führte am Ende sogar dazu, dass Virgin für Barcelona ein neues Chassis bauen musste. "Wir haben unermüdlich daran gearbeitet, das neue Auto für das Rennen fertig zu bekommen, wozu auch die erfolgreiche Homologation gehörte", erklärt Technikchef Nick Wirth. "Leider müssen wir die bittere Pille schlucken, dass wir das zweite Auto wegen "Vulkan-Verzögerungen" nicht fertig bekommen haben."

Lucas di Grassi muss somit mit dem "alten" Material an den Start gehen. "Ich bin enttäuscht, dass ich noch das Vorgängerchassis fahren muss", erklärte der Brasilianer. Trotzdem steckt er nicht auf. "Ich hoffe, dass wir mit der ganzen Arbeit, die wir in ein reibungsloses Rennwochenende stecken, ein positives Europa-Debüt haben werden." Allerdings wird die Aufgabe nicht einfach, wie Technikchef Wirth klarstellt: "Zwei so grundlegend verschiedene Versionen in Barcelona zu fahren, wird sicherlich eine Herausforderung für das Team. Wir werden hart daran arbeiten, beide Autos ins Ziel zu bringen."

Glock hofft auf  bessere Resultate

Auch Timo Glock will sich von den ganzen Problemen nicht entmutigen lassen. "Wir haben uns die ersten vier Rennen ganz genau angeschaut und haben nun ein gutes Bild davon, was gut gelaufen ist und wo wir uns noch verbessern müssen." Glock bedauert es ebenfalls, dass nur ein Chassis fertig geworden ist. "Sonst hätten wir zwei Datensätze, die wir auswerten könnten. Aber wir arbeiten mit dem, was wir haben und hoffen auf die gewünschten Resultate."

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