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Timo Glock

Mugello-Test ein Erfolg

Formel 1-Test, Mugello, 03.05.2012, Timo Glock, Marussia F1 Foto: xpb 106 Bilder

Für Timo Glock war der Mugello-Test ein Erfolg. Dabei hatte der Marussia MR01 kaum neue Teile an Bord. Doch Glock weiß jetzt endlich, was ihn in den letzten beiden Rennen gebremst hat. Jetzt muss sein Auto für Barcelona umgebaut werden.

07.05.2012 Michael Schmidt

Timo Glock saß bei den Testfahrten von Mugello im Auto von Charles Pic. Der Teamkollege hatte ihn beim GP Bahrain zum ersten Mal geschlagen. Glock kämpfte bei den letzten beiden Rennen mit einem Problem, dessen Ursache sich nicht lokalisieren ließ.

"Die Hinterachse war plötzlich instabil, und wir wussten nicht warum. Ich musste früher bremsen, kam nicht in die Kurven rein, und die Reifen haben wahnsinnig schnell abgebaut." Da lag der Verdacht nahe, dass die beiden Marussia nicht so gleich waren, wie sie aussahen. Irgendwo im Heck musste es an Glocks Auto eine weiche Stelle geben. Entweder die Crashstruktur, das Getriebe oder die Radträger mit den Bremstrommeln.

Probleme nur am Auto von Glock

Gewissheit bekam Glock erst bei den Testfahrten in Mugello. "Das Auto von meinem Kollegen war viel, viel besser. Ich hatte keinerlei Probleme mit der Hinterachse und konnte wieder ganz normal bremsen."

In Barcelona sitzt der Hesse jedoch in seinem eigenen Auto. Bis dahin werden zwei der drei vermuteten Schwachstellen ausgebessert sein. Die hintere Crashstruktur und die hinteren Radträger samt Bremsen.

Sollte das Problem dann immer noch auftreten, wäre das Getriebegehäuse schuld. Die vorderen Querlenker der Hinterachse sind an der Aluminium-Box befestigt. Das Getriebe kann bei Glock aber erst zum GP Monaco getauscht werden, es sei denn, er gibt freiwillig fünf Startplätze ab.

Marussia hat Caterham im Visier

Obwohl der Marussia MR01 lediglich am Frontflügel und am Unterboden leicht modifiziert war, lief es in Mugello erstaunlich gut. Glock fehlten auf die Bestzeit von Romain Grosjean nur 2,4 Sekunden. "Unser Auto ist besser in schnellen Kurven. Außerdem verliert man da nicht so viel Zeit wie in den langsamen Kurven, wenn man mal zwei oder drei km/h langsamer ist."

Für den GP Spanien ist ein Technikpaket geplant, das noch einmal vier Zehntel bringen soll. "Das Ziel ist es, näher an Caterham ranzukommen", erklärt Glock. "Wir sind aber nicht die einzigen mit neuen Teilen. Es wird spannend sein zu sehen, wer wie viel in der Tasche hat."

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