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Timo Glock nach dem Barcelona-Test

"Nick Wirth muss neue Flügel bauen"

Formel 1-Test 2011 Barcelona Foto: xpb 26 Bilder

Timo Glock ist mit seinem neuen Virgin-Renner zufrieden. Ein Problem an der Hinterachse hat allerdings dafür gesorgt, dass der Abstand zu Lotus beim Barcelona-Test mehr als eine Sekunde betrug. Um den Rückstand zu verringern fordert Glock neue Flügel.

27.02.2011 Tobias Grüner

Wie zufrieden waren Sie mit dem Test in Barcleona?
Glock: Das war nicht schlecht, wenn man das mal mit dem letzten Jahr vergleicht. Da haben wir einige Kilometer mehr aufs Auto bekommen. Ich bin am Sonntag nochmal viele Runden gefahren. Jetzt geht es wieder in den Simulator.

Wie gut liegt der Virgin auf nasser Piste?
Glock: Ich bin eigentlich ganz zufrieden. Leider haben die Bedingungen immer gewechselt, da war es schwierig etwas zu lernen. Wir hatten leider noch ein Problem auf der Hinterachse und haben viel herumprobiert.

Ein technisches Problem? Oder etwas am Setup?
Glock: Weder noch. Eher auf der aerodynamischen Seite. Wir glauben, dass wir es gefunden haben. Jetzt müssen wir schauen, dass wir das geregelt kriegen. Das sehen wir aber wohl erst beim nächsten Test.

Wie lange halten die Intermediate-Reifen?
Glock: Die haben schon relativ lange gehalten. Auch als es abgetrocknet hat, ging es einigermaßen. Die fangen dann schon an zu schmieren, aber das war eigentlich okay.

Und im Vergleich zu Bridgestone?
Glock: Der Bridgestone-Reifen war von der Performance schon in seiner eigenen Welt. Aber dafür hat der nicht so lange gehalten. Da fehlt Pirelli wohl noch ein bisschen Erfahrung.

Wie sehen Sie den Abstand von Virgin zur Konkurrenz?
Glock: Der Abstand zu Lotus ist schon relativ groß. Die waren am Sonntag eine Sekunde vor uns. Wir wissen aber, dass wir ein Problem haben und das müssen wir lösen.

Wie viel Sprit hatten Sie denn an Bord?
Glock: Wir hätten schon noch ein paar Runden fahren können. Da war noch was drin.

Wie viel schneller wäre es noch gegangen?
Glock: Wenn wir das Aerodynamik-Problem auf der Hinterachse lösen, dann sind wir schon mal einen Schritt weiter. Und dann muss uns nur noch Nick Wirth (Chefdesigner) ein paar neue Flügel bauen, damit was vorwärts geht.

Was kommt denn bei Virgin noch bis zum Saisonstart?
Glock: Bis zum ersten Rennen haben wir nur noch Kleinigkeiten. Erst für das erste Europarennen in der Türkei haben wir etwas Größeres geplant.

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