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Timo Glock

Technik-Problem dieses Jahr nicht zu lösen

Timo Glock GP Belgien 2012 Foto: xpb 77 Bilder

Für Timo Glock ging es in Spa vor allem darum, den Grund für das zickige Fahrverhalten seines Marussia-Renners herauszufinden. Die Fehlersuche war erfolgreich. Allerdings lässt sich das Problem in diesem Jahr wohl nicht mehr ganz aus der Welt schaffen.

02.09.2012 Tobias Grüner

Timo Glock kämpft bei Marussia in diesem Jahr auf verlorenem Posten. Ohne Kers, das auf Knopfdruck eine halbe Sekunde pro Runde bringt, gibt es im Kampf gegen den Erzrivalen Caterham nicht viel zu holen. Und dann behinderte den Deutschen zuletzt auch immer wieder ein unkontrollierbares Fahrverhalten.

Hintere Aufhängung nicht stabil genug

Auf der Bremse wurde das Heck des Marussias regelmäßig nervös. Die Folge waren einige Verbremser und Dreher in den letzten Rennen. "Das Auto ist unfahrbar", klagte Glock. Lange suchte man nach der Ursache für das lose Hinterteil. In der Sommerpause kam man dem Problem dann langsam auf die Spur. "Der hintere Anlenkpunkt des Querlenkers scheint nicht fest genug zu sein", erklärte Glock in Spa.

Die Aufhängung ist in diesem Bereich mit dem Getriebe und der Crashstruktur im Heck verbunden. Mit kleinen Änderungen versuchte man den Bereich besser zu fixieren. Der erste Test am Freitag fiel ins Wasser. Bei Regen ließ sich nicht feststellen, ob die Änderungen das Problem beseitigen konnten. Erst nach dem dritten Training gab es erste Erkenntnisse.

Problem 2012 nicht vollständig lösbar

"Wir haben ein Setup mit leichtem Untersteuern gewählt und uns dann voll auf das Problem mit der Aufhängung konzentriert", so Glock über das Testprogramm. "Generell hat sich das Auto gut angefühlt. Nur an manchen Stellen gab es noch Anzeichen, dass es wieder auftreten könnte. Wir müssen mal abwarten, wie sich das Auto mit mehr Sprit im Tank im Rennen verhält."

Ganz lässt sich das Problem wohl nicht aus der Welt schaffen. Marussia hat auch nicht die finanziellen Möglichkeiten, im Heck eine Totaloperation durchzuführen. Deshalb muss Glock bis zum Saisonende mit der Situation zurechtkommen.

Glock nah an Caterham dran

Im Qualifying von Spa lief es trotzdem einigermaßen gut. Die Caterhams waren weniger als vier Zehntel entfernt - und das obwohl sich Glock im dritten Training mehr auf sein Technik-Problem als auf die Qualifikation konzentrierte. "Die Quali ist gut gelaufen. Ich habe sogar noch vier Zehntel liegen lassen – 15 Hundertstel in Eau Rouge, den Rest in der Schikane."

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