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Timo Glock

Toyota-Renningenieur hat gekündigt

Timo Glock Foto: Toyota 7 Bilder

Der Heim Grand Prix am Nürbrurging beginnt für Toyota-Pilot Timo Glock mit einer bösen Überraschung. Er muss mit einem neuen Renningenieur zusammenarbeiten. Für einen Rennfahrer ist der Ingenieur oft der engste Vertraute.

09.07.2009 Michael Schmidt

Seit Timo Glock für Toyota fährt heißt sein Renningenieur Francesco Nenci. Beim GP England vor drei Wochen haben die beiden zum letzten Mal zusammengearbeitet. Nenci hat wegen Differenzen mit der technischen Leitung des Teams gekündigt. Mit der Arbeit an Glocks Auto hatte der Entschluss nichts zu tun.

Glock mit Nenci zufrieden

Im Gegenteil. "Ich war mit der Zusammenarbeit mit meinem Ingenieur sehr zufrieden", bestätigt Glock. Der neue technische Beistand an seiner Seite heißt Juan Pablo Ramirez. Er war bislang Ingenieur des Testteams. Glock kennt den neuen Mann von den Wintertestfahrten. "Da hat er einen sehr guten Eindruck hinterlassen, aber Testfahrten sind kein Rennwochenende", grübelt Glock.

Vor allem wenn Hektik aufkommt und schnelle Entscheidungen bei der Abstimmung des Fahrzeuges getroffen werden müssen. "Nenci hat meine Sprache blind verstanden. Wenn ich ihm etwas über das Auto erzählt habe, wusste er sofort, was ich wollte. Mit einem neuen Mann muss sich das erst wieder einspielen."

Am Nürburgring sind schnelle Entscheidungen gefragt

Eine reibungslose Zusammenarbeit mit dem Renningenieur kann am Nürburgring eine entscheidende Rolle spielen. Da ist zum einen das unberechenbare Wetter, das großen Einfluss auf das Setup des Autos hat. Zum anderen das Reifenangebot, das mit der Mischung "supersoft" eine heikle Variante zur Sicherheitslösung "medium" anbietet.

In Fahrerkreisen fürchtet man, dass sich der extraweiche Reifen am Nürburgring schnell auflösen kann. "Alles hängt von den Temperaturen und der Asphaltbeschaffenheit ab", erklärt Glock. "Am Nürburgring ist der Belag nicht einheitlich. Das macht es umso schwieriger."

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