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Timo Glock

"Wir müssen uns hinterfragen"

Glock GP Malaysia 2011 Formel 1 Foto: xpb 26 Bilder

Timo Glock wird noch ein langweiliges Rennen fahren müssen. Sein Virgin ist beim GP China auf dem Stand Malaysia. Danach ist Schluss mit lustig. Die B-Version des VR-02 muss funktionieren. So oder so fordert Glock sein Team auf, einige Dinge zu hinterfragen.

14.04.2011 Michael Schmidt

Der GP Malaysia war eines der langweiligsten Rennen, das Timo Glock je gefahren ist. "Nach vorne viel Luft, nach hinten das gleiche. Da war nichts zu holen, nichts zu kämpfen, nichts zu machen." Das wird beim GP China nicht viel anders sein. Timo Glock erwartet keine Besserung. Wie auch. Das Auto ist das gleiche wie in Malaysia.

107-Prozent-Hürde ein Problem?

Höchstens die Streckencharakteristik könnte den Unterschied ausmachen. Ist da vielleicht die 107-Prozent-Hürde eine Stufe zu hoch? "Wenn die großen Teams im Q1 mal weiche Reifen einsetzen, weil sie sich über uns beim letzten Rennen geärgert haben und uns aus dem Rennen haben wollen, dann könnte das tatsächlich eng werden."

Ab dem GP Türkei sollen das Zittern und die Langeweile ein Ende haben. Dann muss die B-Version des Virgin mindestens eineinhalb Sekunden bringen. Besser zwei. "Die anderen bringen in Istanbul auch viele neue Teile ans Auto", vermutet Glock. "Da könnte sonst der alte Abstand wieder hergestellt sein." Ihn hat der verpfuschte Saisonstart nachdenklich gemacht. "Wenn wir jetzt wirklich eineinhalb Sekunden finden, müssen wir uns fragen, warum die nicht schon zu Saisonbeginn da waren."

Windkanal möglicherweise notwendig

Bei dieser Standortbestimmung müssen alle Themen auf den Tisch, meint Glock. Auch die Frage, ob es ohne Windkanal funktionieren kann. Technikdirektor Nick Wirth schwört bekanntermaßen darauf. "Die Trefferquote ist okay, aber vielleicht würden wir ja mit Computersimulation und Windkanal schneller entwickeln."

Glock will es nicht allein auf die Werkzeuge schieben. Dem Team fehlen auch Ingenieure mit Erfahrung. "Das würde uns in der Aerodynamik schneller voran bringen. Aber es ist natürlich schwer, gute Leute zu einem kleinen Team zu bringen. Und es kostet Geld."

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