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Timo Glock

"Zähne zusammenbeißen beim Ausstieg"

Glock Helm 2011 Foto: xpb 26 Bilder

Timo Glock saß zum ersten Mal seit seiner Bilddarmoperation wieder in seinem Virgin. Es wurde eine längere Sitzprobe, weil die Narbe auf Druck noch schmerzt. Fahren sollte gehen, glaubt Glock. Schwieriger ist das Aussteigen.

24.03.2011 Michael Schmidt

Für Timo Glock ist es wie ein Neubeginn. Zum ersten Mal seit seiner Blinddarmoperation saß der Hesse wieder in seinem Virgin. Bei der Sitzprobe ging es hauptsächlich darum, ob Glock noch Schmerzen spürt, wenn der Sechspunktgurt angelegt ist. "Der Beckengurt liegt über der Narbe, doch wir haben den Winkel so geändert, dass ich wahrscheinlich nicht mal ein Polster brauche, um die Stelle zu schützen."

Bei schnellen Bewegungen zwickt es noch

Das größte Problem erwartet Glock für den Moment, wenn er vor den Augen der FIA-Kommissare innerhalb von fünf Sekunden aus dem Auto springen muss. "Da muss ich wohl die Zähne zusammenbeißen. Bei so schnellen Bewegungen zwickt es noch."

Die Operation hat Glock zweieinhalb Wochen lang außer Gefecht gesetzt. "Der Arzt hat gesagt, dass ich drei Wochen lang nicht trainieren darf. Nach zweieinhalb habe ich vorsichtig begonnen, wieder Rad zu fahren. Mit Krafttraining ging gar nichts. Da mir das noch nie passiert ist, kann ich auch nicht sagen, ob ich das Trainingsdefizit im ersten Rennen spüre."

Kleine Anmerkung am Rande: Hätte Glock den ersten Grand Prix abblasen müssen, wäre der Japaner Sakón Yamamoto zu Einsatz gekommen.

Glock erwartet Virgin deutlich hinter Lotus

Viel mehr Sorgen als der Trainingsrückstand macht Glock der schlechte Zustand seines Dienstfahrzeuges. Sein Virgin trägt ein Problem in sich, das immer noch nicht gelöst ist. Im Heck fehlt massiv Abtrieb. Das liegt einmal daran, dass die Strömung am Heckflügel abreißt, auch wenn der Flap in Normalstellung steht. Auch das Zusammenspiel zwischen Auspuff, Diffusor und unterem Heckflügel stimmt nicht.

"Damit werden wir in den ersten drei Rennen leben müssen", bedauert Glock. "Das erste Facelift kommt erst beim Europa-Start in der Türkei." Immerhin kündigen die Simulationen an, dass man mit den geplanten Änderungen auf der richtigen Spur ist. "Hier in Melbourne werden wir hinterherfahren", fürchtet Glock. "Ich schätze, dass wir eineinhalb Sekunden hinter Lotus und viereinhalb Sekunden hinter der Spitze liegen."

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