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Tonio Liuzzi

Allzeit bereit zur Einwechslung

Tonio Liuzzi Foto: Force India 56 Bilder

Nach dem Wechsel von Giancarlo Fisichella wird Tonio Liuzzi in Monza bei Force India ins kalte Wasser geworfen. Trotzdem glaubt der neue Teamkollege von Adrian Sutil, dass er von Beginn an den Speed mitgehen kann.

08.09.2009 Tobias Grüner

Zwei Jahre hat Tonio Liuzzi auf der Force India-Ersatzbank geschmort, bis er endlich für Giancarlo Fisichella ins Spiel gebracht wurde. Nun muss der Ersatzmann zeigen, dass er den Platz verdient. Für Liuzzi wird es allerdings nicht leicht. Im 13. Rennen der Saison muss er ohne Generalprobe auf die Bühne. Testfahrten gab es nicht.

Für den Motorsport geboren

"Ich konnte nur ein paar Aero-Tests durchführen, die nicht als echte Testfahrten durchgehen. Aber immerhin konnte ich ein paar Meilen abspulen und mich an die Systeme gewöhnen", gibt sich der Mann aus Apulien hoffnungsvoll. "Außerdem habe ich das Team bei vielen Rennen begleitet und bin nebenbei noch andere Serien wie Speedcar oder A1GP gefahren. Ich habe den Appetit also nicht verloren."

Wegen der späten Fertigstellung des Autos vor der Saison konnte der Testfahrer seinen Job in diesem Jahr nicht ausführen. Auch den Aufstieg des Teams in diesem Jahr konnte Liuzzi nur von der Seitenlinie beobachten: "Ich bin dafür geboren, Rennen zu fahren. Da ist es nicht leicht, die Grands Prix im Fernsehen anzuschauen. Aber ich war mir immer ziemlich sicher, dass ich bald wieder in einem Cockpit sitzen würde. Das hat mich motiviert. Ich war allzeit bereit ins Auto zu steigen, wenn ich gebraucht wurde."

Formel 3000-Erfolg in Monza

Mit Monza wartet nun ausgerechnet auch noch das Heimspiel auf den Italiener. Als Kind war der kleine Tonio allerdings lieber in Imola. Nach Monza hat er es erst als Rennfahrer geschafft. "Monza ist einer der Klassiker in der F1-Meisterschaft. Und es ist in Italien. Die Stimmung in Monza ist toll, und als ich hier 2004 in der Formel 3000 gewonnen habe, war das ein unglaubliches Gefühl."

Auch das Streckenlayout gefällt dem 28-Jährigen. "Man fährt mit 330 km/h durch den Wald. Der Park ist wirklich etwas Besonderes. Wenn man herumläuft und die überhöhte Kurve sieht, spürt man die Geschichte." Mit dem 14. und dem 17. Platz für Toro Rosso konnte Liuzzi sportlich allerdings noch keine Glanzlichter setzen. Das soll sich mit Force India allerdings ändern: "Die hohen Geschwindigkeiten machen mir nichts aus. Ich denke wir werden von Beginn an bei der Pace sein."

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