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Force India im Training stark

Hülkenberg ist selbst überrascht

Nico Hülkenberg - Force India - GP Europa - Valencia - Formel 1 - 22. Juni 2012 Foto: xpb 10 Bilder

Mit dem zweiten Platz im zweiten Training sorgte Nico Hülkenberg für eine Überraschung. Eine plausible Erklärung hat er jedoch nicht dafür. Der Force India-Pilot warnt vor zu viel Euphorie.

22.06.2012 Bianca Leppert

Wenn das Rennen am Sonntag so ausgehen würde, wie das zweite Training am Freitag, wäre Nico Hülkenberg wohl einer der glücklichsten Menschen im Fahrerlager. Am Nachmittag belegte der Force India-Pilot mit nur 0,131 Sekunden Rückstand den zweiten Platz hinter Sebastian Vettel im Red Bull. Auf Rang drei reihte sich Kamui Kobayashi im Sauber ein. "Mit dem Ergebnis kann man zufrieden sein", sagte Hülkenberg recht bescheiden. "Aber man darf auch nicht zu viel hineininterpretieren."

Force India ohne Neuerungen

Hülkenberg war grundsätzlich mit seinem Force India VJM05 zufrieden. "Das Auto hat sich heute gut angefühlt. An der Balance müssen wir noch ein bisschen arbeiten", sagte er. Eine Erklärung für den Aufwärtstrend hat der 24-Jährige allerdings nicht. "Wir haben hier keine neuen Teile und es funktioniert trotzdem ziemlich gut. Man könnte auch nicht sagen, dass uns die Strecke besonders entgegenkommt."

Sowohl auf dem Longrun als auch auf einer einzelnen Runde fühlte sich Hülkenberg wohl. Die Zeiten auf dem Longrun waren mit tiefen bis mittleren 1.45er Zeiten auf dem Niveau von Sebastian Vettel im Red Bull. Auf den weichen Reifen schaffte der Rheinländer 13 Runden. "Selbst in der 13. Runde war die Zeit noch ok", meint Hülkenberg. Ein gutes Zeichen für Sonntag? "Wir sind alle eng beieinander, aber man weiß eben nie, wer wie viel Sprit an Bord hat."

Eine weitere Unbekannte ist wieder einmal das Wetter. Am Samstag sollen die Temperaturen noch einmal deutlich wärmer werden als am Freitag mit rund 25 Grad Celsius. Für die Teams beginnt im dritten Training dann erneut die Abstimmungsarbeit mit den extrem temperaturempfindlichen Pirelli-Pneus für das Qualifying. "Ich denke wir schaffen es definitiv in Q3", lautet die Prognose von "Hülk".

Williams und Sauber schon weiter

Im Rennen lautet das Ziel einmal mehr so viele Punkte wie möglich einzuheimsen. Denn nicht nur für die Top-Teams gilt in diesem Jahr, dass das fleißige Eichhörnchen gewinnt. "Williams und Sauber sind noch einen Schritt voraus", meint Hülkenberg. "Sie hatten schon Podiumsplatzierungen, Sauber sogar schon zwei. Wir müssen sicherstellen, dass wir dran bleiben und konstant Punkte holen. Vielleicht sind wir wie letztes Jahr in der Lage sie am Ende zu holen."

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