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Tops und Flops GP Brasilien

Foto: Wolfgang Wilhelm 10 Bilder

Wir klären auf, wer nach dem Saisonfinale in Sao Paulo jubeln durfte und wer sich mit einer Enttäuschung in die Winterpause verabschiedet hat. Warum Ralf Schumachers Abschied bei Toyota ein Flop war und warum Kimi Räikkönen unser Mann des Rennens ist.

22.10.2007

Unser Mann des Rennens ist Kimi Räikkönen. Mit der schlechtesten Ausgangslage nach Brasilien gereist konnte der Finne seinen Punkterückstand durch ein perfektes Rennen aufholen. Am Ende reichte ein winziges Pünktchen zum Gewinn der Meisterschaft.

1.Ferrari:
Die Italiener reisten mit einem Sieben-Punkte-Rückstand in der Fahrer-WM für Kimi Räikkönen nach Sao Paulo – und kehrten mit einem WM-Titel zurück. Ferrari konnte erstmals die superweichen Options-Reifen optimal nutzen, dazu hatte man das Glück, dass die Neuasphaltierung in Interlagos alle Bodenwellen eliminierte. Im Rennen gab man sich keine Blöße und holte einen astreinen Doppelsieg.

2. Williams:
Nico Rosberg brauste von Startplatz zehn auf Schlussrang vier, zeigte eine starke kämpferische Leistung und glänzte mit gelungenen Überholmanövern. Dazu lieferte sein neuer Teamkollege Kazuki Nakajima ein starkes Debüt ab: er fuhr von Startplatz 19 bis auf Rang zehn nach vorne und schaffte sehr erstaunliche Rundenzeiten.

3. McLaren-Mercedes:
Hätte Lewis Hamilton nicht in Runde acht einen temporäre Schaltaussetzer zu beklagen gehabt, dann hätte er den vierten Platz locker verteidigen können - und wäre Weltmeister geworden. Die McLaren waren zwar schnell, aber nicht so konstant schnell wie WM-Gegner Ferrari.

4. BMW-Sauber:
Mit Platz fünf und sechs schafften Robert Kubica und Nick Heidfeld das gesteckte Saisonziel: BMW war mit 101 Punkten klar dritte Kraft im Formel 1-Geschäft. Um ein Haar wäre man allerdings über die zu niedrigen Benzintemperaturen gestolpert.

5. Toyota:
Den Japanern gelang in Sao Paulo ein versöhnliches Finalrennen: Jarno Trulli konnte nach sechs punktelosen Rennen in Folge mit Platz acht endlich wieder ein zählbares Resultat einfahren. Ralf Schumacher kam bei seinem letzten Rennen für Toyota nicht über Platz elf hinaus.

6. Red Bull:
Die Bullen glänzten in Sao Paulo mit einem sehr guten Qualifikationsergebnis (Mark Webber auf Startplatz fünf), das Rennen verlief eher gemischt: Mark Webber fiel mit einem Getriebedefekt aus, David Coulthard verpasste mit Platz neun knapp die Punkteränge.

7. Super Aguri:
Takuma Sato ist ein harter und guter Kämpfer. Er ackerte sich von Startplatz 18 auf Position 12 ins Ziel, trotz Balanceproblemen und nachlassenden Reifen.

8. ToroRosso:
Nach dem Highlight von China hatten die Junior-Bullen in Sao Paulo wenig Glück: Sebastian Vettel musste nach einem Hydraulikproblem den Wagen abstellen, Liuzzi kam über Platz 13 nicht hinaus. Wie immer weltklasse waren dafür die witzigen Pressemitteilungen.

9. Spyker:
Sakon Yamamoto knallte unverschuldeter Weise Giancarlo Fisichella ins Heck und musste aufhören. Bei Adrian Sutil gingen nach dem ersten Stopp die Bremsen in die Knie.

10. Honda:
Zwei Motorschäden machten das Finale zum Fiasko. Zudem versteht man die Schäden nicht, denn Super Aguri hatte im Kundenteam mit dem gleichen Triebwerk keine Probleme zu beklagen.

11. Renault: Beide Renault-Piloten hatten bereits in der ersten Runde Feindkontakt. Fisichella musste nach zwei Runden aufgeben, für Kovalainen kam nach einem Unfall in Runde 35 das Aus.

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