Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Toro Rosso mit altem Ferrari-Motor

Aero muss Motorleistung kompensieren

Max Verstappen - Toro Rosso - GP Australien 2016 Foto: sutton-images.com 27 Bilder

Carlos Sainz ist zuversichtlich, dass Toro Rosso sein Saisonziel einer Platzierung in den Top 5 einhalten kann. Weil der Motor nicht weiterentwickelt wird, muss es die Aerodynamik richten.

18.03.2016 Michael Schmidt

Toro Rosso hat sich wieder ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Das Team will in den Top 5 in der Konstrukteurs-WM landen. Im letzten Jahr reichte es nicht ganz dafür. Diesmal fühlt sich Toro Rosso besser gerüstet. Der neue STR11 ist wieder ein Volltreffer, der Ferrari-Motor stärker als der letztjährige Renault V6 und die beiden Junioren haben ein Jahr Erfahrung.

Die schlechte Nachricht: Ferrari wird den 2015er Motor nicht weiterentwickeln. Die Konkurrenz wird beim Motor Fortschritte machen. Alle 4 Hersteller haben sich ausreichend Entwicklungs-Token übriggelassen.

Carlos Sainz gibt sich kämpferisch: "Wir versuchen mit der Aerodynamik das zu kompensieren, was wir im Verlauf der Saison auf der Motorseite im Vergleich zu den anderen einbüßen werden. Das ist schwierig, weil im Motor normalerweise mehr Rundenzeit versteckt ist."

Sainz musste abnehmen

Der Spanier traut sich nicht, den Toro Rosso STR11 nach den Testfahrten von Barcelona einzuordnen. "Irgendwo zwischen Platz 3 und 6." Der direkte Vergleich zum Seniorpartner Red Bull ist nichts, was Toro Rosso umtreibt. "Wenn Red Bull vor uns steht, ist es normal. Sind wir vorne, wäre es eine Überraschung."

Sainz lobte vor allem die Standfestigkeit des Pakets. Nur Mercedes legte mehr Kilometer zurück. "Das ist eine unglaubliche Leistung, wenn man bedenkt, wie spät wir die ersten Gespräche mit unserem neuen Motorenpartner hatten. Ich hätte nicht gedacht, dass wir so schnell einen so hohen Grad an Zuverlässigkeit erreichen."

Weil der alte Ferrari-Motor etwas schwerer ist als der Renault-Sechszylinder, mussten die Fahrer abspecken, damit das Auto im Gewichtslimit bleibt. "Mehr, als ich es mir gewünscht hätte", lächelt Sainz gequält.

Pauken für Funk-Verbot

Und der Spanier musste pauken. Das Funkverbot fordert vor allem die jungen Piloten, die noch nicht so viel Erfahrung haben ein Rennen zu lesen, die Reifen, die Bremsen und den Energiehaushalt ohne Fernsteuerung von der Box zu managen. "Seit 2 Wochen pauke ich alles, was ich jetzt wissen muss. Ich fühle mich wie ein College-Student."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden