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Toro Rosso heiß auf China

"Hoffentlich wieder vor HaasF1"

Max Verstappen - GP Bahrain 2016 Foto: sutton-images.com 63 Bilder

Toro Rosso hat erstmals in der Teamgeschichte Punkte aus Bahrain mitgenommen. Dabei galt der Wüstenkurs zuvor als Angststrecke. In China rechnen sich Max Verstappen und Carlos Sainz noch mehr aus. "Im engen Mittelfeld kann sich die Reihenfolge schnell ändern."

06.04.2016 Tobias Grüner

Mit dem alten Ferrari-Motor gehörte Toro Rosso vor dem Bahrain-Wochenende sicher nicht zu den heißesten Punktekandidaten. Doch am Ende hat Max Verstappen auf der Power-Strecke immerhin 8 Punkte abgesahnt. "Damit können wir sehr zufrieden sein", strahlte der holländische Youngster anschließend. "Es hat im Rennen einfach alles gepasst."

Guter Start und guter Top-Speed hilft Verstappen

Heil durch die ersten Kurven zu kommen, war ein Schlüssel zum guten Ergebnis: "Die erste Runde war sehr chaotisch. Wir sind mit 3 Autos gleichzeitig in Kurve 1 eingebogen. Da gab es nicht viel Platz. Einige haben Frontflügel und andere Teile verloren. Bei mir war es auch ganz knapp. Überall hatte ich Konkurrenten um mich herum. Man war nur auf der Suche nach einer guten Lücke. Mein Auto blieb aber zum Glück unbeschädigt."

Anschließend konnte sich Verstappen gut in den Top Ten behaupten. Toro Rosso ist auf den Geraden nun nicht mehr so ein leichtes Opfer, wie noch im vergangenen Jahr mit Renault-Motor. "Durch das Ferrari-Paket können wir im Rennen einen höheren Top-Speed fahren. Das Energie-Management ist besser", verriet der 18-Jährige.

Obwohl der Abstand auf Romain Grosjean im Ziel nur zweieinhalb Sekunden betrug, glaubt Verstappen, dass Platz 6 das Maximum war. "Haas hat gute Arbeit abgeliefert. Wir wussten aber vorher, dass uns Bahrain nicht so passt. Hoffentlich liegen wir in China schon wieder vor ihnen. Die Reihenfolge wird sich im engen Mittelfeld von Strecke zu Strecke ändern", blickt Verstappen nach vorne.

Sainz erlebt verkorstes Bahrain-Rennen

Bei Teamkollege Carlos Sainz lief dagegen alles schief, was schief gehen konnet. Schon in Runde 2 krachte ihm Sergio Perez auf den Hinterreifen. Mit zerfleddertem Gummi schleppte sich der Spanier zurück an die Box. Dabei beschädigt er sich auch noch den Unterboden. Nach 29 Runden gab er schließlich frustriert auf: "Wir hatten noch auf ein Safety-Car gehofft. Aber mit einer Runde Rückstand haben wir uns dann entschieden, Kilometer zu sparen."

Beim ersten Boxenstopp krachte auch noch das Auto vom Wagenheber. "Das müssen wir analysieren. Zum Glück ist es in einem Rennen passiert, wo es sowieso nicht viel ausgemacht hat", winkte Sainz ab. "Das war einfach so ein Tag, wo alles schiefgegangen ist. Der Frust ist groß, aber was will man machen. Man darf sich selbst nicht zu stark runterziehen. Die Saison hat noch 19 Rennen."

Genau wie Verstappen hofft Sainz schon beim nächsten Rennen auf die Wende. "Mit China beginnen wieder Rennen, die unserem Auto besser liegen sollten. Wir kämpfen momentan vor allem mit Williams, Force India und HaasF1. Denen muss man wirklich ein Kompliment für die erstaunlich gute Arbeit aussprechen. Wir wissen aber, dass auch wir ein gutes Auto haben. Das Mittelfeld liegt ganz eng zusammen."

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