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Toro Rosso

Jaime Alguersari wird Bourdais-Ersatz

F1 Grand Prix of Germany - Qualifying Foto: Vladimir Rys 26 Bilder

Wie erwartet wird der erst 19-jährige Spanier Jaime Alguersuari das freie Cockpit bei Toro Rosso übernehmen und für den Rest der Saison den glücklosen Sebastien Bourdais ersetzen. Bei seinem Debüt in Ungarn kann Alguersuari der jüngste GP-Teilnehmer aller Zeiten werden.

20.07.2009 Tobias Grüner

Nun ist es endlich offiziell: Jaime Alguersuari heißt das neue Gesicht in der Formel 1. Das Talent aus Barcelona wird schon am kommenden Wochenende in Budapest im ehemaligen Cockpit von Sebastien Bourdais sitzen und bei den großen Jungs mitfahren. Dabei wird der Toro Rosso-Pilot zum jüngsten Formel 1-Fahrer aller Zeiten.

"Das erklärte Ziel von Red Bull besteht darin, wenn möglich den Produkten aus dem Nachwuchsprogramm ein Cockpit bereitzustellen", begründete Toro Rosso-Teamchef Franz Tost den frühen Einstieg des iberischen Talents. "Wir haben Alguersuari ausgewählt, weil er der momentan der ausgereifteste Fahrer im Programm ist."

Alguersuari wird ins kalte Wasser geworfen

Dabei vollzog die Karriere des Vorjahres-Champion in der britischen Formel 3 zuletzt eine steile Aufwärtsbewegung. Erst kurz vor dem Nürburgring-Rennen wurde der Mann mit dem schwer auszusprechenden Namen zum offiziellen Ersatzfahrer befördert. In Ungarn sitzt er nun schon hinter dem Steuer des STR-4. Wegen der fehlenden Testfahrten wird es der erste offizielle Einsatz sein. Zwischen den Rennen sind in dieser Saison nur noch simple Übungen wie Kreisbahnfahrten und Beschleunigungstests erlaubt, um erste Erfahrungen zu sammeln.
 
"Ich bin mir bewusst, dass dem Team und Jaime eine große Herausforderung in den nächsten Monaten bevorsteht", gab Tost zu. Dabei versuchte der Österreicher etwas Druck von seinem Schützling zu nehmen: "Ich erwarte zumindest in den ersten drei Rennen noch nichts von ihm. Während dieser Zeit muss er sich an das Auto, das Team und die Umgebung in der Formel 1 gewöhnen."

Team muss dem Piloten helfen

Auch Alguersuar ist sich der schwierigen Situation bewusst: "Ich weiß, dass mir eine harte Prüfung bevorsteht. In die Formel 1 zu kommen ist nicht leicht. Aber mitten in der Saison in die Formel 1 zu kommen ist noch schwerer. Und vorher zu testen wird es richtig schwierig." Allerdings versucht das Talent optimistisch zu bleiben: "Ich merke bereits, dass ich toll vom Team unterstützt werde. Sie haben einen guten Ruf, dass sich gut um junge Fahrer kümmern."

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