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F1-Piloten

Kritik an frühem Alguersuari-Debüt

Jaime Alguersuari Foto: FABRICE GALLOU 19 Bilder

Mit nur 19 Jahren wird der Spanier Jaime Alguersuari am Sonntag (26.7.) in Budapest sein erstes Grand Prix-Rennen bestreiten. Nicht bei allen Fahrern trifft die riskante Entscheidung von Toro Rosso auf Zustimmung.

23.07.2009 Tobias Grüner

Die härtesten Worte kamen von einem der ältesten Fahrer. Der 32-jährige Routinier Mark Webber warnte vor dem Jugendwahn in der Königklasse: "Die Formel 1 sollte keine Fahrschule sein, in der man noch lernen darf. Fahrer, die hier antreten, sollten schon bereit sein, wenn sie herkommen. Aber vielleicht haben sich die Zeiten geändert."

Nur zwei kurze Aero-Tests

Jaime Alguersuari gab zu, dass er nur zwei Aerodynamik-Tests als Erfahrung vorweisen kann. "Ich benötige auf jeden Fall noch Kilometer. Aber deshalb bin ich ja auch hier." Bei dem momentan gültigen Testverbot haben junge Piloten kaum eine Chance Erfahrung zu sammeln. "Es ist unglaublich schwer für Neulinge", prophezeit auch Nick Heidfeld dem jungen Telent ein schwieriges Debüt. "Wir werden ihn aber mit offenen Armen empfangen."

Immerhin kennt der Spanier schon die Strecke aus Rennen in anderen Serien. "Bei den Übersee-Grand Prix in Japan, Brasilien und Singapur kommt dann wieder komplettes Neuland auf mich zu", gab der Neuling zu.

Formel 1-Chance nicht abzulehnen

Nelson Piquet erinnert sich noch mit Respekt an seinen ersten Test in einem Formel 1-Auto: "Es war sehr schwierig zu kontrollieren. Es hatte so viel Kraft. Aber ich wünsche ihm das beste." Allerdings warnte der Brasilianer, dass es nicht mehr reiche, sich ins Auto zu setzen und loszufahren: "Du musst wissen, was da draußen alles abgeht. Nach jedem Einsatz wollen die vielen Ingenieure alles genauestens wissen."

Nur Landsmann Fernando Alonso scheint keine Bedenken mit dem Teenager hinter dem Toro Rosso-Lenkrad zu haben. "Ich war es auch immer gewohnt, in meiner Karriere der Jüngste zu sein und gegen Ältere anzutreten. Er bekommt die Möglichkeit in der Formel 1 zu fahren. Da würde ja keiner nein sagen." Aus eigener Erfahrung rechnet der zweifache Weltmeister nicht mit Problemen. "Die Freitagstrainings sind ja heute Testsessions. Er wird im ersten Rennen noch nicht 100 Prozent erreichen, aber es ist eine große Chance für ihn."

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