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Toro Rosso-Pilot Sebastien Buemi

Der einzige Monaco-Neuling

Sebastien Buemi Foto: dpa 16 Bilder

Nur einer der 20 Piloten ist noch nie mit einem Formel 1-Auto in Monte Carlo gefahren. Sebastien Buemi kennt den Stadtkurs jedoch von zwei GP2-Auftritten, bei denen der Schweizer zu beeindrucken wusste.

21.05.2009 Michael Schmidt

Das erste Kennenlernen der Strecke fand um Mitternacht statt. Vor zwei Jahren wurde Sebastien Buemi Hals über Kopf in ein GP2-Cockpit gesteckt - als Ersatz für Michael Ammermüller. Ausgerechnet in Monte Carlo sollte der junge Schweizer sein Debüt geben.

Buemi kam am Abend vor dem ersten GP2-Training im Fürstentum an. Und drehte um Mitternacht seine erste Monaco-Runde im Pkw. "Da war wenig Verkehr und ich bekam ein Gefühl für die Streckenführung." Tags darauf stellte der Debütant seinen GP2-Renner auf den vierten Startplatz. Fachkundige Beobachter rieben sich verwundert die Augen.

Keine große Umstellung für Buemi

Zwei Jahre später feiert Buemi wieder Premiere. Diesmal geht es mit 750 PS durch die Stadt. Der Toro Rosso-Pilot sieht darin trotzdem kein Problem: "Der große Aha-Effekt wird ausbleiben. Ein GP2-Auto ist hier nur vier Sekunden langsamer. Da werden sich die Unterschiede in Grenzen halten. Ein bisschen später bremsen da, ein bisschen mehr Power beim Beschleunigen dort."

Die größte Sorge macht der Frontflügel, der seit diesem Jahr 1,80 Meter breit ist. "Da kannst du schon mal leicht irgendwo anstoßen." Trockentraining hat Buemi bereits gemacht. "Wir haben Videos der Bordkamera studiert, und ich war auch einen Tag in unserem Simulator."

Buemi will in die Punkte

Das Ziel, sagt Buemi, müssen WM-Punkte sein. Drei Zähler hat der jüngste Fahrer im Feld schon auf dem Konto. Und wenn er es schafft, in die Top Ten der Qualifikation zu kommen, dann stehen die Chancen gut. "Ein, zwei fallen immer aus, und schon bist du in den Punkterängen."

Toro Rosso hat sich aerodynamisch dem Schwesterauto Red Bull wieder etwas angenähert. Auf den Doppeldiffusor, der beim A-Team Premiere feiert, müssen Buemi und sein Teamkollege Bourdais jedoch noch etwas warten. "Den werden wir auch beim nächsten Rennen in Istanbul noch nicht haben. Die Umbaumaßnahmen sind doch ziemlich massiv."

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