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Toro Rosso rätselt über Bremsprobleme

Technik stiehlt Ricciardo zwei Punkte

Jean-Eric Vergne - GP Korea 2013 Foto: Red Bull 23 Bilder

Daniel Ricciardo war der einzige Fahrer im Feld, der mit der härteren Reifenmischung ins Rennen ging. Das Safety Car kam für ihn zur falschen Zeit, weil er 25 Runden auf Supersoft-Reifen durchhalten musste. Es hätte trotzdem noch zu zwei WM-Punkten gereicht, wäre nicht das gleiche Bremsproblem aufgetreten wie im letzten Jahr.

07.10.2013 Michael Schmidt

Toro Rosso ging den GP Korea so an wie in den letzten Jahren. Wenig Abtrieb, viel Top-Speed. Das kostet zwar Rundenzeit und einige Startplätze, aber es bietet im Rennen den Vorteil überholen zu können oder sich gegen das Überholen zu wehren. Das Dumme ist nur, dass die Toro Rosso-Taktik Schule gemacht hat. Auch Ferrari und Sauber haben so taktiert. Mark Webber wegen seiner Strafversetzung notgedrungen.

Daniel Ricciardo lag mit 317,2 km/h deshalb nur noch auf Platz 6 der Top-Speed-Liste. Der Australier wurde als einziger im Feld mit Medium-Reifen in die 55 Runden von Yeongam geschickt. Der Plan waren zwei lange Stints mit der härteren Mischung und ein kurzer am Ende mit den Supersoft-Gummis. Als der zukünftige Red Bull-Pilot trotz des Grip-Nachteils beim Start nach einer Runde auf Rang 7 auftauchte, schien die Taktik voll aufzugehen.

In Kurve 3 zieht der Toro Rosso nach links

Das Safety-Car kam für den Mann mit der alternativen Strategie zur falschen Zeit. Toro Rosso war gezwungen, in der 31. Runde auf Supersoft-Reifen zu wechseln. Die hatten einen langen Abschnitt bis zum Ende des Rennens vor sich. Pirelli sprach von maximal 15 Runden für die weiche Mischung. Doch Ricciardo bewies gutes Reifenmanagement. Bis zur 53.Runde verteidigte der Sonnyboy aus Perth Platz 9.

Dann passierte exakt das gleiche wie im letzten Jahr. "Ich bremse die dritte Kurve an, und das Auto zieht plötzlich nach links. Im letzten Jahr hat mich das nur eine Position gekostet, aber diesmal musste ich aussteigen." Bei der Inspektion entdeckte Ricciardo, dass links vorne der Bremssattel vom Radträger gebrochen war.

Als Jean-Eric Vergne von ähnlichen Symptomen berichtete, nahm Toro Rosso auch seinen zweiten Fahrer sicherheitshalber aus dem Rennen. Ricciardo ärgerte sich, da er nicht zum ersten Mal kurz vor Schluss WM-Punkte verlor: "Ich hätte den neunten Platz easy gegen Massa und Perez verteidigt."

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