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Toro Rosso

Sabotage und Gedächtnisverlust

Foto: Daniel Reinhard 54 Bilder

Die beiden Red Bull-Rennställe glänzen auch bei Pannen mit Humor. Die Presseabteilungen machen auch aus einem Millionen Dollar teuren Crash noch einen Spaß. Da wird auch ein Chefingenieur schon mal unverhohlen als Amnesie-Patient geoutet.

28.04.2006 Markus Stier

Die Pressemitteilung von Toro Rosso nach einem dreitägigen Test in Silverstone liest sich zunächst unspektakulär: alle drei Fahrer durften einen Tag fahren und spulten problemlose 279 Runden ab. "Alle Fahrer machten ihre Sache gut und keine Fehler", berichtet Toro Rosso-Chefingenieur Laurent Mekies.

Die eigene Presseabteilung wollte diese Aussage so nicht stehen lassen: "Unser Herr Mekies leidet offensichtlich an kurzzeitigem Gedächtnisverlust, wenn er sagt, unsere Fahrer hätten keine Fehler gemacht. Mancher würde es Sabotage an der Konkurrenz nennen, jedenfalls hat Tonio, den wir an unsere Freunde von Red Bull Racing ausgeliehen haben, eine sehr eindrucksvolle Leistung gezeigt, indem er eines ihrer Chassis aufgearbeitet hat."

Mit 270 in die Begrenzung

Bei Toro Rosso hat man über den Vorfall gut lachen. Zum einen blieb Vitantonio Liuzzi bei seinem heftigen Crash unverletzt, zum anderen trifft der wirtschaftliche Schaden den anderen Rennstall aus dem Hause Red Bull.

Doch auch bei der betroffenen Truppe von RBR nimmt man die Situation sportlich. Der Original-Pressetext vom Mittwoch (24.4.) lautet: "Tonio hat an seinem Auto einige interessante Chassis-Modifikationen vorgenommen, als er bei Becketts mit etwa 270 in die Barriere einschlug."

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