Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Toro Rosso steht zum Verkauf

Foto: Wolfgang Wilhelm 70 Bilder

Das italienische Red Bull Schwesterteam Toro Rosso sucht einen neuen Besitzer. Bis zum Jahr 2010 soll nach den Plänen des Rennstalls ein Käufer gefunden werden.

18.03.2008 Tobias Grüner

Nach Informationen des Internet-Portals www.motorsport-aktuell.com soll Toro Rosso-Mitbesitzer Didi Mateschitz kurz nach dem Auftakt-Grand Prix in Australien seine Verkaufabsichten kundgetan haben. "Es ist kein großes Geheimnis, dass wir das Toro Rosso-Team auf dem Markt anbieten", wird der Red Bull-Boss zitiert.

Grund für die Trennung soll angeblich der Streit um die Kundenautos sein. "Für 2010 wird das Reglement geändert. Es darf dann keine Synergien beim Design und bei der Konstruktion für unsere Teams Red Bull Racing und Scuderia Toro Rosso mehr geben." Aktuell befindet sich das Team je zur Hälfte im Besitz von Ex-Formel 1-Pilot Gerhard Berger und Red Bull-Boss Mateschitz.

Verkauf nach der Saison

Das soll sich bereits in naher Zukunft ändern: "Wir werden Toro Rosso nicht während der Saison 2008 verkaufen, aber vor 2010", sagte Mateschitz. Im Fahrerlager wird schon länger über einen Verkauf des Rennstalls von Sebastian Vettel und Sebastien Bourdais spekuliert. Auf Nachfrage wurden die Pläne bisher aber immer hartnäckig dementiert.

Dank seiner guten Kontakte zur Wirtschaft soll nun auch F1-Chef Bernie Ecclestone beim Verkauf des Red Bull-B-Teams behilflich sein. Als mögliche Kaufsinteressenten nennt Motorsport aktuell den russischen Milliardär Rustam Tariko. Der Besitzer der Wodka-Marke "Russian Standard" sucht bereits seit längerer Zeit einen Einstieg in die Königsklasse. Auch der südafrikanische Diamanten-Mogul und A1GP-Gründer Tony Teixera soll bereits Interesse angemeldet haben.

Audi-Einstieg bei Red Bull verschoben

Auch um das "große" Red Bull-Team gab es bis zuletzt Verkaufsgerüchte. Bei Audi plante man noch bis kurz vor Saisonstart die Übernahme von 51 Prozent des in England stationierten Rennstalls. Der Einstieg scheiterte letztendlich an den immensen Kosten. Nach internen Berechnungen hätte ein dreijähriger Aufbauplan Investitionen von knapp einer halben Milliarde Euro verschlungen.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden