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Daniel Ricciardo

Toro Rosso steigt aus schwarzem Loch

Daniel Ricciardo - Formel 1 - GP Bahrain - 21. April 2012 Foto: xpb 23 Bilder

Als Daniel Ricciardo seinen Toro Rosso im Qualifying auf Platz sechs stellte, rieben sich einige im Fahrerlager verwundert die Augen. Bisher war es in dieser Saison um die Italiener eher ruhig gewesen.

21.04.2012 Bianca Leppert

Toro Rosso war in den vergangenen drei Rennen irgendwie in einem schwarzen Loch verschwunden. Die Resultate waren kein Highlight, man ging im Gerangel der Mittelfeld-Teams unter. Jean-Eric Vergne holte mit dem achten Platz im Chaos-Rennen von Malaysia das bisher beste Ergebnis.

Daniel Ricciardo überrascht die Konkurrenz

Umso mehr wunderten sich die Experten im Fahrerlager über das Lebenszeichen im Qualifying zum Grand Prix von Bahrain. Wo kam plötzlich dieser Daniel Ricciardo her? Der Australier stellte seinen Toro Rosso STR7 auf den sechsten Startplatz. So wie Toro Rosso scheinbar von einem schwarzen Loch verschluckt wurde, so unverhofft spuckte es die Italiener am Samstag wieder aus. Dabei rutschte Ricciardo nicht etwa durch Zufall so weit nach vorne. Er trumpfte bereits im ersten Qualifying-Abschnitt mit der zweitbesten Zeit auf. Im dritten Sektor war nur Lewis Hamilton schneller. Auch Nico Hülkenberg fiel auf: "Daniel Ricciardo hatte eine verdammt schnelle Runde."

Der Toro Rosso-Pilot selbst meinte zu seinem besten Startplatz seiner Karriere: "Es fühlt sich gut an und ich bin glücklich mit dem Ergebnis. Mit den Updates, die wir in China hatten, waren wir unterdurchschnittlich unterwegs. Wir haben daran festgehalten und sie nun sehr viel besser zum arbeiten gebracht, was wir dem ganzen Team zu verdanken haben."

Schwierigkeiten mit Update-Paket

In China kam Toro Rosso mit dem neuen Update-Paket ins Straucheln. Deshalb baute man Jean-Eric Vergnes Auto unter Parc fermé Bedingungen vor dem Rennen um und rüstete zurück. Der Franzose musste aus der Boxengasse starten. Nach der Datenauswertung stellte man fest, dass sich die Mühe gelohnt hatte und Vergne damit schneller unterwegs war. Diese Erfahrung nahm man mit nach Bahrain.

"Das positive am heutigen Tag ist, dass wir scheinbar verstanden haben, warum wir in China so langsam waren. Wir kamen hierher mit ein paar Lösungsansätzen und das hat uns vernünftige Ergebnisse eingebracht", sagt Chefingenieur Laurent Mekies. Vergne kam trotzdem nicht ganz in den Tritt. Er wurde nur 19 und war im ersten Qualifying-Abschnitt rund eine Sekunde langsamer als sein Teamkollege. Einen Reim konnte er sich darauf allerdings nicht machen.

Für das Rennen hofft Ricciardo nun auf den Joker Strategie. "Wir müssen im Rennen nun alles zusammenbekommen", sagt Ricciardo. "Heute Abend werden wir uns alle Strategiemöglichkeiten hinsichtlich der Reifen anschauen. Es hilft selbstbewusst und vom sechsten Platz in ein Rennen zu starten. Das ist die beste Chance, die wir bisher hatten. Deshalb muss ich mich darauf konzentrieren, so viele Punkte wie möglich zu holen. Ich hoffe, ich lächle morgen Abend immer noch."

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