Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Zweiter Aero-Vergleichstest

Toro Rosso sucht nach Gründen für den Abschwung

Toro Rosso - Formel 1 - GP Singapur - 14. September 2016 Foto: ams 86 Bilder

Seit Hockenheim läuft es bei Toro Rosso nicht mehr rund. Das B-Team von Red Bull ist in die Liga der Hinterbänkler abgerutscht. Ist wirklich nur der alte Ferrari-Motor daran schuld? Um das herauszufinden startet Toro Rosso in Singapur einen zweiten Aero-Vergleichstest.

15.09.2016 Michael Schmidt

In der ersten Saisonhälfte war der Toro Rosso-Ferrari ein Auto, mit dem man auf bestimmten Strecken sogar die großen Teams ärgern konnte. Seit dem GP Deutschland aber ist Sand im Getriebe. Toro Rosso rutschte in die Liga von Renault, Sauber und Manor ab. In Spa und Monza schaffte Daniil Kvyat nicht mal mehr den Sprung ins Q2.

Zunächst hatten die Ingenieure und Fahrer den Motor im Verdacht. Ferrari betreibt mit dem 2015er Triebwerk keine Weiterentwicklung. Andererseits legen Mercedes, Ferrari und Renault laufend an Leistung zu. Jetzt in Singapur Renault um 15 PS. Davon profitieren auch die Kundenteams, und damit die direkten Gegner von Toro Rosso.

Singapur soll das Rätsel lösen

Nachdem Toro Rosso auch in Spa auf keinen grünen Zweig gekommen war, nahm die Mannschaft um Technikchef James Key die Aerodynamik unter die Lupe. Toro Rosso hatte just in Hockenheim ein großes Upgrade mit neuem Frontflügel, Unterboden und Seitenkästen gezündet. War am Ende der Fortschritt ein Rückschritt?

Ein Vergleichstest in Monza sollte Antworten bringen. Doch er warf neue Fragen auf. „Wir haben viele Daten gesammelt und auch eine eingehende Analyse danach gemacht. Aber Monza ist wegen seines Streckenlayouts sehr speziell. Wir wussten, dass wir auf Power-Strecken vom Motor her einen Nachteil haben würden. Dummerweise spielte auf allen Strecken seit Hockenheim der Motor eine bedeutende Rolle. Deshalb werden wir in Singapur einen zweiten Vergleichstest nachschieben“, verrät Carlos Sainz.

Singapur ist eine Strecke, die dem Toro Rosso liegen sollte. Der STR11 zählt zu den Autos, die den meisten Abtrieb generieren. Damit gibt es von der Seite keine Ausreden mehr. Sainz erwartet, dass Toro Rosso das Rätsel in Singapur lösen kann. „Wir sind nach allen Seiten hin offen. Es kann der Motor, die Aerodynamik, das Nutzen der Reifen sein. Die Strecke sollte dem Auto liegen. Wir warten auf die Daten, die wir hier bekommen. Ich persönlich habe zwischen den beiden Aero-Paketen nicht viel Unterschied gespürt. Das spricht eher dafür, dass die Aerodynamik nicht schuld ist.“

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden