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Toyota entlässt Gustav Brunner

Foto: Daniel Reinhard

Der Posten des Chefdesigners ist nach Toyota-Ansicht überflüssig geworden. Der Österreicher Gustav Brunner muss sich nach vier Jahren in Köln einen neuen Job suchen.

19.12.2005

Das Toyota-Team hat seine Technikabteilung in drei Sektionen unterteilt. Eine kümmert sich um die nächsten Entwicklungssschritte, die zweite entwickelt das nächstjährige Auto und die dritte Abteilung soll Zukunftsprojekte in Angriff nehmen. Den Posten eines Chefdesigners hält man dazu in Köln für überflüssig. "Er passt nicht mehr in die Strukturen", sagte ein Teamsprecher.

Damit muss sich Gustav Brunner einen neuen Job suchen. Der 55-jährige Österreicher wurde 2001 als Technischer Direktor vom Minardi-Team für eine siebenstellige Summe losgeeist, um Chefdesigner bei Toyota zu werden. Vor zwei Jahren setzte man ihm den Briten Mike Gascoyne als Technischen Direktor vor die Nase.

Die offizielle Begründung für Brunners Entlassung mutet etwas seltsam an. Toyota arbeitete lange vehement daran, um Neil Oatley von McLaren abzuwerben, um ihm den Chefdesigner-Posten in Marsdorf anzubieten.

Honda, Super Aguri oder Toro Rosso?

Für Brunner bieten sich mehrere Oprtonen an. Honda hat den Posten eines Technischen Direktors zu besetzen, das neue Super Aguri-Team sucht händeringend Leute. Interesse zeigt auch die Scuderia Toro Rosso. Gerade erst hat man Rob Taylor von Red Bull wegbeordert (Er wird durch Rob Marshall von Renault ersetzt.), um ihn zum Chefdesigner bei Toro Rosso zu machen. Denkbar ist, dass Brunner Gabriele Tredozi als Technischer Direktor beerbt.

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